Eine neue Woche beginnt – was soll sie für Dich bringen?

Wenn wir montags in die Woche starten, so ist es ein himmelweiter Unterschied, ob wir schon sehnsüchtig auf den Freitag Nachmittag warten, oder ob wir der Woche gespannt entgegenblicken können, weil sie unter Umständen voller Überraschungen ist. Je mehr wir das eigene Leben in die Hand nehmen, umso mehr gestaltet sich die Woche als ein wunderbares Abenteuer, das uns Schritt für Schritt näher zum nächsten Ziel bringt. Ich kenne viele Menschen, die träumen davon, dieses oder jenes zu tun, aber sie fangen nicht damit an.

Wenn ich davon träume, Schriftstellerin zu sein, dann muss ich schreiben – egal was. Ich muss schreiben und immer besser und besser werden. Und das werde ich, mit jedem Wort, das ich schreibe. Wenn ich davon träume Maskenbildnerin zu sein, dann muss ich schminken – wen auch immer – jeden, der mir unter die Finger kommt. Mit jedem Make-up werde ich besser und besser. Wenn ich davon träume Künstlerin zu sein, dann muss ich Kunst machen. Ich muss malen, oder bildhauern oder was auch immer. Immer und immer wieder. Wenn ich davon träume, Heilerin zu sein, dann muss ich alles über andere Heiler lernen, muss Bücher lesen, meine Fähigkeiten erproben. Und dafür braucht es oftmals nicht einmal Menschen. Wir können auch Pflanzen und Tiere heilen, Häuser heilen oder Landschaften wieder in Balance bringen. Es gibt so viel zu heilen auf dieser Welt.

Alles, was man 10.000 Stunden lang getan hat, kann man wirklich richtig gut

Die meisten Menschen wünschen sich den schnellen Erfolg und es fehlt die Bereitschaft, daran zu arbeiten. Wenn ich etwas Neues lerne, dann ist es gut, wenn ich die Grundlagen beherrsche, aber mit jedem Mal, wo ich es auch tue, werde ich besser. Ich mache Fehler, erkenne sie und mache beim nächsten Mal andere Fehler, die ich wiederum erkennen kann. Wer für eine Sache brennt, möchte sie immer und immer wieder tun. Denn jeder Fehler, den man macht, ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Meisterschaft. Und nur, wenn wir in irgendeinem Bereich Meisterschaft erlangen – nur dann(!) – können wir daraus etwas ganz Neues erschaffen.

Die Leidenschaft leben

Ich erlebe so viele Menschen, die gerne etwas machen möchte, die gerne eine Leidenschaft zu ihrem Beruf machen möchten und die sich große Vorbilder gesucht haben. Aber oftmals fehlt es an der Bereitschaft, für den Erfolg auch zu arbeiten. Diese Menschen bleiben im Träumen. Anstatt auf den Erfolg zu warten – wo genau soll der herkommen, wenn wir es nicht tun? – müssten diese Menschen damit beginnen, es einfach umzusetzen. Und dies auch mit der Bereitschaft, lange Zeit nichts oder nur wenig dafür bezahlt zu bekommen. Wie viele erfolgreiche Musiker sind zunächst jahrelang durch kleine Bars und Clubs getingelt und haben nicht mehr als ein Taschengeld damit verdient, bis endlich der Moment da war, in dem sie entdeckt wurden? Wie viele Schauspieler haben sich durch Vorortebühnen gespielt, bis sie bekannt wurden? Wieviele Erfinder haben ihr letztes Geld in ihre Erfindungen gesteckt, bis sie es patentieren konnten? Was bei all diesen Menschen gleich ist, ist die Bereitschaft und der Wunsch, das zu tun, was sie gerne tun möchten. Sie haben einfach irgendwo angefangen und getan und getan…

Fleiß zahlt sich aus

Und Fleiß gepaart mit Intelligenz ist ein nahezu unschlagbares Team. Fleiß bedeutet, die Dinge zu tun, die man tun möchte und die Intelligenz hilft uns, zu erkennen, wann wir vielleicht den Kurs ein wenig ändern sollten. Wenn wir diese beiden Zutaten kombinieren, ist uns der Erfolg praktisch gewiss. Aber es geht alles nur um das und über das Tun! Wenn wir sitzen, warten, träumen, dann erschaffen wir eine Realität – das ist auch gut so. Aber irgendwann muss diese Realität in die Materie gegossen werden. Dann heißt es, die Ärmel hochkrempeln und loslegen.

Das ultimative Killer-Argument

Das häufigste Argument, das ich dazu höre, ist: Ja, aber ich muss sofort davon leben können! Echt jetzt? Wer kann oder konnte das denn? Ein funktionierendes Unternehmen aufzubauen dauert Jahre. All die Menschen, die heute bekannt und geschätzt sind als das, was sie sind, haben hart daran gearbeitet. Und die meisten haben am Anfang noch einen anderen Beruf ausgeübt, der ihnen das Geld gebracht hat, um die Leidenschaft überhaupt leben zu können. Das ist normal. Nicht normal ist es, etwas Neues ins Leben zu holen und es gleichzeitig mit der Hypothek zu belasten, dass es genügend Geld in die Kassen spielen muss, um davon leben zu können. Das ist geradezu absurd. Auch J.K. Rowling hat einen Job als Lehrerin angenommen, als sie Harry Potter schrieb. Viele Schauspieler verdingten sich als Kellner und in Supermärkten bevor sie bekannt wurden. Deshalb: Wenn ich etwas aus ganzem Herzen möchte, dann bin ich bereit, dafür Opfer zu bringen. Wenn diese Bereitschaft nicht vorhanden ist, dann mache ich mir selbst etwas vor. Viele Menschen denken, wenn sie eine sogenannte „niedere“ Arbeit ausführen, dann würde das ihrer Reputation schaden. Aber seit wann schadet uns ehrliche Arbeit? Es ist ein Zeichen von Vernunft, Intelligenz und Bodenständigkeit, wenn wir bereit sind, eine Zeit lang das Geld auf andere Weise zu verdienen, bis wir gut genug sind, dass der Erfolg uns findet.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderbaren Montag. Wenn ihr mögt, stellt doch Eure Träume und Visionen mal auf den Prüfstand. Seid Ihr wirklich bereit, alles dafür zu geben? Wenn ja, fangt sofort damit an und macht Eure Träume endlich wahr! Wenn dies nicht der Fall ist, dann legt die Träume in die Schublade und findet andere, für die Ihr bereit seid!

Ganz liebe Grüße in Euren Montag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Mary Gorobchenko auf Pixabay

Meine heutige Blockade – ich weiß nicht, was ich schreiben werde

Just heute, am 183. Tag der Morgen-Impulse, also genau in der Halbzeit der 365-Tage-Morgen-Impuls-Challenge, habe ich eine völlige Blockade. Zwei Artikel habe ich bereits wieder gelöscht. Ich habe nämlich eine grundsätzliche Sinnfrage. Soll ich weiter Artikel schreiben, worin ich die Menschen beschwichtige und besänftige, oder soll ich sagen, was wirklich ist? Soll ich wirklich darüber schreiben, wie sehr der Hut schon brennt? Ich weiß es nicht. Bisher sah ich meine Aufgabe darin, die Stimmung der Menschen oben zu halten, damit niemand die Hoffnung aufgibt und weiter vertraut, dass alles gut werden wird. Doch heute Nacht ist mir bewusst geworden, dass es nur dann gut werden wird, wenn die Menschen auch endlich ihre Verantwortung übernehmen. Was ist mein Beitrag dazu? Ich habe heute den Verdacht, dass ich, wenn ich weitermache wie bisher, ein Teil des Problems bin.

Es reicht nicht, abzuwarten und zu hoffen

Es reicht bei Weitem nicht, wenn wir – als Menschheit – nur abwarten und hoffen, sondern wir müssen aktiv werden. Auf welcher Ebene wir aktiv werden, das bleibt jedem selbst überlassen. Aber wir dürfen die Dinge, wie sie jetzt laufen, nicht einfach geschehen lassen. Ich bin Pazifistin – auf der einen Seite. Aber ich bin auf der anderen Seite auch Amazone – wenn es sein muss, ziehe ich auch in den Kampf. Darauf hat mich mein Leben vorbereitet. Ich habe genügend Krisen überlebt, um zu wissen, dass es manchmal gut ist, die Dinge auszusitzen. Aber dann gibt es Momente, wo das Aussitzen nicht mehr reicht. Dann muss man aktiv werden. Diese Aktivität hat nicht zwingend etwas mit Aggressivität zu tun. Es geht vielmehr darum, endlich den verwöhnten Hintern zu erheben und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Es geht nur in Zusammenarbeit mit der geistigen Welt

Wer mir bis hierher gefolgt ist, weiß, dass ich darüber schon X-mal geschrieben habe. Aber ist es auch angekommen? Wie viele Menschen sind denn bereit, wirklich eine Kooperation mit der geistigen Welt zu suchen? Viele wollen es gerne, erkennen aber nicht, dass es mit ein paar mal meditieren nicht getan ist. Ich habe diesem Thema nahezu 40 (!) Jahre meines Lebens gewidmet und es ist mir möglich, mit der geistigen Welt zusammenzuarbeiten. Doch dies ist mir nicht in den Schoß gefallen. Es waren harte, teilweise frustrierende Jahre, und doch war es notwendig. Wo sind die Menschen, die bereit sind, eine Zeit ihres Lebens wirklich daran arbeiten zu wollen? Es ist kein Hobby, es wird überlebenswichtig werden – eines Tages. Und da nicht alle Menschen dies sehen, braucht es ein paar friedvolle KriegerInnen, die mit in diesen „Kampf“ ziehen. Frauen und Männer die bereit sind, einen Teil ihres Lebens dafür zu nutzen, diese Kooperation zu suchen und dann auch zu leben und wieder andere Menschen zu inspirieren.

Unsere größte Kraft ist die Herzenskraft – das mutige Herz wird gebraucht

Viele glauben immer noch, wenn sie nur brav und friedlich bleiben, dann wird alles gut werden. Bullshit! Wird es nicht. Wir brauchen die Herzenskraft. Aber die Herzenskraft ist nicht nur die Kraft der Liebe. Es ist auch die Kraft des Mutes. Das mutige Herz wird nun gebraucht. Und dazu noch der messerscharfe Verstand. Wo kann ich etwas erreichen? Dort bringe ich mich ein. Wo kann ich nichts erreichen? Dort spare ich meine Kräfte. Mut und Klugheit sind die angeforderten Eigenschaften. Wir müssen diese nun aktivieren und uns von Trägheit und Bequemlichkeit verabschieden.

Die Menschen wurden gezielt zu Weicheiern gemacht – das hat Methode!

Wollen die Menschen nun, an so einem wichtigen Punkt der Menschheitsentwicklung, wirklich weiter auf dem Sofa sitzen und Nabelschau betreiben? Können wir bitte endlich anfangen, auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu denken? Können wir aufhören, uns von den Systemmedien an der Nase herumführen zu lassen und schon wieder einen Schuldigen zu suchen. Mir ist egal, wer derzeit der Böse oder der Gute ist, es geht darum, dass Vieles, was um uns herum geschieht, von langer Hand geplant und inszeniert ist und dass wir nun endlich erkennen müssen, dass wir uns unsere eigene Meinung bilden müssen. Wissen und Information ist eine Holschuld, keine Bringschuld.

So, das musste nun raus. Ich mag keine weichgespülten Worte von mir geben, wenn es ernst ist. Wenngleich ich es nach wie vor wichtig finde, in der Mitte zu bleiben. Aber aus der Mitte heraus zu handeln ist gefragt und nicht, aus der Mitte heraus weiterzudösen und das Verlorene zu beklagen. Und ganz ehrlich: Das Verloren kommt nie wieder! Aber wir haben es noch in der Hand, mitzuwirken an dem, was kommen wird.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Samstag und vielleicht regen meine – heute etwas eindringlicheren Worte – ja den einen oder anderen Menschen zum Nachdenken an.

Eure

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Christine Engelhardt auf Pixabay