Es ist vollbracht – er ist da!

Seit gestern Nachmittag wohnt der Amethyst nun bei uns. Es war dann recht einfach. Wenn die Entscheidung steht, ist alles leicht. Ich bin mit meiner Tochter wieder zurück in den Shop gefahren und natürlich war er noch da. Vorsichtig haben wir ihn zum Auto gebracht und nach Hause kutschiert. Mit diesem Mitreisenden war sogar die Autofahrt eine reine Freude. Wiederum vorsichtig trug meine Tochter ihn ins Haus. Er wiegt 16,1kg. Also nicht wahnsinng schwer, aber schon ein ganz schöner Brocken. Als erstes bekam er eine lange Dusche unter fließendem kalten Wasser, um ihn zu reinigen.

Das Begrüßungskommitee

Zunächst kam meine liebe Freundin Petra Reibenwein, die mit dem Pendel prüfte, welche Energie er hat. Petra hat, seit ich sie kenne, ein Steinwesen in ihrem geistigen Team (vermutlich vorher auch schon), das sich auch immer wieder zeigt und gerade derzeit beschäftigt sie sich viel mit Steinen und der Heilkraft von Steinkreisen. Wer Näheres darüber erfahren möchte, findet sie hier: Petra Reibenwein

Wir haben gemeinsam abgeglichen, was wir in seiner Umgebung wahrnehmen. Beide spürten wir seine Energie als wahnsinnig kräftig und auch ernst, sodass ziemlich schnell klar war, dass er doch nicht hier in mein winzig-kleines Büro gehört. Diese Energie würde mich überfordern. Daher fand er mal rasch seinen vorläufigen Platz auf dem Ofen, der nur in Notfällen in Betrieb ist. Petra maß seine Energie mit 28.000 Bovis-Einheiten und somit weit im kosmischen Bereich. Man spürt das auch, wenn man nur in seine Nähe kommt.

Danach kam eine andere liebe Freundin, die ihn auch gleich begrüßen durfte. Sie hat mich von den letzten zwei Fischen im Aquarium befreit, die nun bei ihr ihren Lebensabend verbringen können, sodass wir heute das Aquarium abbauen können. Und da, wo jetzt noch das Aquarium steht, wird der Platz des Amethysten werden. Davor liegt ein großer, zwei Meter langer Wal aus einer Pappel geschnitzt, und der Stein wird gleich in die Nachbarschaft des Wales kommen. Ich habe das Gefühl, dort lebt er wunderbar.

Das ist der zukünftige Nachbar des Amethysten. Ein Wal, der auch eine wirklich wundersame Geschichte hat, die ich eines Tages mal erzählen werde.

Wie es mir jetzt geht

Ich bin waaaaaaahnsinnig froh darüber, dass der Stein nun bei uns ist. Seine Energie ist noch einmal ganz anders, jetzt da er in unserem Haus angekommen ist. Und ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung, warum er hier sein muss. Und das ist auch völlig egal. Er ist hier und ich und sicher viele andere Menschen auch, werden sich über seine Anwesenheit freuen. Bei uns ist ja ein reges Kommen und Gehen und so wie der Wal schon unzählige Menschen mit seiner Anwesenheit erfreut hat, so wird es auch der Amethyst tun.

Die Aufgabe des Amethysten

Ganz bestimmt hat dieser Stein – wie jeder andere auch – eine eigene Aufgabe, die wir Menschen wahrscheinlich nicht einmal im Entferntesten verstehen können. Und auch das ist in Ordnung. Wenn man überlegt, dass dieser Amethyst mehrere Millionen Jahre alt ist. Was ist da ein Menschenleben dagegen? Nicht einmal ein Wimpernschlag in seiner Welt. Alleine dieser Gedanke lässt mich vor Ehrfurcht erschauern. Wir Menschen sind für diese Wesen nicht einmal Eintagsfliegen. Wenn ich mich in diesen Gedanken versenke, wird alles ganz weit und groß und wunderbar. Und deshalb bin ich froh, dass er bereit ist, eine sehr kurze Zeit seines Lebens mit uns zu verbringen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Manchmal muss man etwas tun, ohne genau zu wissen, warum…

Die Überschrift deutet es schon an. Wer kennt dieses Gefühl, dass es etwas zu tun gibt, ohne dass man genau weiß, warum das jetzt so ist? Mir geht es seit gestern so. Ich mag diese Geschichte einfach mal erzählen, vielleicht erkennt sich selbst jemand darin. Ich war gestern Sachen einkaufen für die Büro-Organisation. Endlich mal wieder Ordnung ins Chaos bringen und dazu soll es auch noch nett aussehen. So weit so gut. Ich habe meinen Wagen vollgepackt mit Kisten und Kästen und Schnickschnack. Und ich musste dringend aufs Klo, habe es aber einfach nicht gefunden, obwohl ich wusste, wo es war. Also habe ich beschlossen, erstmal alles ins Auto zu packen und dann noch einmal zurückzugehen.

Der Weg zurück

Auf dem Weg zurück war das Klo plötzlich wieder genau da, wo ich es vorher gesucht, aber nicht gefunden hatte. Ich dachte mir schon, dass dies sehr seltsam war. Da mir aber solche Dinge immer wieder passieren und ich meist später erkenne, dass dahinter ein Sinn steckt, nahm ich es einfach zur Kenntnis. Auf dem Weg kam ich an einem kleinen Steineladen vorbei, den ich schon hunderte Male gesehen, aber nie beachtet hatte. Ich liebe Steine, aber solche Schnickschnack-Läden ziehen mich nicht wirklich an. Doch dieses Mal zog es mich regelrecht hinein. Sofort im Eingang fiel ich fast über eine riesige Amethyst-Gruppe und ich blieb lange davor stehen. Sie zog mich magisch an. Aber sie war in einem Preisniveau, das ich definitiv nicht vorgesehen hatte. Daher versuchte ich mich, mit anderen Amethysten zu trösten. Ich nahm einen nach dem anderen in die Hand, aber keiner sprach zu mir. Dazu muss ich erwähnen, dass Amethyste die Steine sind, die mit mir am ehesten sprechen. Also eigentlicht sprechen ja nicht die Steine, sondern die Steinwesen. Immer wieder ging ich zurück zu der Amethyst-Gruppe und sah sie mir an. Es war ja nicht einmal so, dass sie optisch so wunderschön aussah, sondern sie strahlte mich auf einer ganz anderen Ebene an. Die Verkäuferin bemerkte natürlich mein Interesse und wir begannen zu feilschen. Sie kam mir erstaunlich weit entgegen, aber immer noch waren wir preislich an einem Punkt, der für mich nicht in Frage kam. Mindestens eineinhalb Stunden drückte ich mich um den Stein herum und beschloss dann, dass ich ihn nicht mitnehmen werde. Zunächst ganz stolz schritt ich zum Auto. Schließlich hatte ich gerade eine Menge Geld gespart. Ich sprach mir gut zu und lobte mich, ob meines starken Willens.

Der Weg nach Hause

Auf dem Weg nach Hause wurde mir schlecht. Ich bekam solche Schmerzen, dass ich das Gefühl hatte, jemand risse mir die Eingeweide aus dem Leib. Mein Herz wurde schwer und mit jedem Kilometer wurde es schlimmer. Mehrmals hatte ich den Impuls einfach umzudrehen, aber ich konnte mich auch dazu nicht mehr durchringen. Ich hatte das Gefühl, dass alle Kraft aus mir wich. Ich rief meinen Mann an, der gerade zwischen zwei Terminen ein wenig eingespannt war, mir aber trotzdem zuhörte, während ich in den Hörer schluchzte. Da er weiß, dass ich nicht zu den Leuten gehöre, die andauernd etwas haben müssen, meinte er nach einer Weile: „Naja, was sein muss, muss sein. Dann musst du ihn halt holen.“ Zu diesem Zeitpunkt war ich aber schon fast zuhause und beschloss, zumindest eine Nacht drüber zu schlafen. Das Gefühl der unendlichen Trostlosigkeit wich aber nicht aus mir. Mittlerweile war ich zittrig und kämpfte gegen eine herannahende Panikattacke an. Aber ich blieb standhaft…oder stur, wie man es nennen will.

Zuhause angekommen

Ich hatte die Hoffnung, wenn ich zuhause war, würde sich alles wieder legen. Ich würde zur „Vernunft kommen“ und den Stein vergessen, aber es war genau das Gegenteil der Fall. Ich fühlte mich wie ein Verräter und das Zuhause erschien mir glanzlos, weil er nicht da war. Meine Kinder lachten mich aus, erklärten mir aber, dass sie sicher nicht vorhätten, sich das Gejammer um den Stein nun wochenlang anzuhören und ich solle schauen, wie ich das löse. Meine Familie ist der perfektionierte Pragmatismus. Also beschloss ich, zumindest eine Nacht lang drüber zu schlafen. Am Abend recherchierte ich noch eine ganze Weile und stellte fest, dass der Preis mehr als angemessen war.

Meine Erkenntnisse über Nacht

Über Nacht wurde mir klar, dass diese Amethyst-Gruppe etwas zu tun hat mit der Kristall-Meditation, die wir monatlich und auch immer mal wieder zwischendurch machen. Und auch, dass er etwas mit dem europaweiten Amethyst-Netzwerk zum Schutz des europäischen Raumes zu tun hat. Ich erkannte, dass er mich gerufen hat und dass es eigentlich keiner Entscheidung bedarf. Ich habe zu tun, was ich zu tun habe.

Der besondere Portaltag

Heute, am Portaltag werde ich zurück zu diesem Laden fahren und wenn er noch da ist – wovon ich ausgehe – werde ich ihn einladen, zu mir mit nach Hause zu fahren. Ich werde ihn bezahlen, auch wenn es meine finanzielle Grenze sprengt und ihn zum Auto schleppen. Und ich werde darauf vertrauen, dass es einfach so sein muss. Und vielleicht muss es auch genau so sein, dass er seinen Umzug in ein neues Zuhause an einem Portaltag antritt. Normalerweise wäre ich gestern nämlich zurückgefahren und hätte ihn geholt. Aber vielleicht muss alles genauso sein, wie es nun ist. Ich werde ihn willkommen heißen, gründlich reinigen und beim nächsten Vollmond aufladen. In dem Moment, indem ich dies gedacht hatte, wurde es mir licht ums Herz und auch wenn ich nicht genau weiß, warum es wichtig ist, diese Amethyst-Persönlichkeit in mein Leben zu holen, werde ich es tun. Weil es getan werden muss.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen allen einen wunderschönen Freitag und auch einen erkenntnisreichen Portaltag. Vielleicht muss auch in Eurem Leben etwas getan werden, ohne dass so richtig klar ist, warum…überlassen wir uns der geistigen Führung. Wir erkennen oft erst später, warum Dinge manchmal so wichtig sind.

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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