Erfolgreich ist, wer mehr Träume hat, als die Realität zuerstören kann

Ich weiß nicht, woher der Satz ursprünglich stammt, gelesen habe ich ihn bei Hermann Scherer. Und ich habe innerlich genickt bei diesem Satz. Ja, es werden immer mal Träume von der Realität zerstört, dann sollten andere Träume an ihren Platz rücken. Dies trifft auch alle zwischenmenschlichen als auch auf unternehmerische Agenden zu. Je mehr wir träumen können, desto mehr können wir erreichen. Und wenn wir, selbst bei Rückschlägen, nicht aufhören zu träumen, dann kommen wir ganz sicher ans Ziel. Manche Dinge brauchen Zeit sich zu entwickeln und die Träume müssen vielleicht auch immer wieder angepasst werden, aber schlussendlich sind wir nicht mehr da, von wo aus wir gestartet sind. Das Leben ist eine spannende Reise und manchmal stellen wir uns vor, dass wir hier oder dort hin wollen, und dann schippert uns das Leben an einen völlig anderen Ort. Warum? Weil wir dort vielleicht gebraucht werden.

Wir Menschen wollen alles genau festlegen

Es ist so eine menschliche Eigenschaft, dass wir uns machmal nicht nur im Hinblick auf das Ergebnis festlegen – das wäre ja noch hilfreich, weil wir ein klares Ziel definiert haben. Wenn dieses definiert ist, wird aus einem Traum eine Vision. Aber manchmal machen wir den Fehler, dass wir auch den Weg dorthin versuchen festzulegen. Das kann funktionieren, muss es aber nicht. Wenn wir den Weg offenlassen würden, dann hätte das Universum wesentlich mehr Möglichkeiten uns zum Ziel zu helfen. Doch wir glauben manchmal, dass wir unseren Weg Schritt für Schritt schon im Voraus definieren müssen um stets zu wissen, wie nahe wir dem Ziel bereits gekommen sind. Dies zeugt aber nicht unbedingt vom Vertrauen in die geistige Welt.

Wenn wir den Weg offen lassen könnten

Wenn wir den Weg offen lassen könnten, dann gäbe es die Möglichkeit unterwegs vielleicht noch ganz tolle und wichtige Erkenntnisse zu erlangen. Ja, es ist dann nicht so genau messbar, wie nahe wir dem Ziel schon sind, aber ist nicht sowieso oft der Weg das Ziel. Und wieviele Ziele erscheinen plötzlich auch gar nicht mehr erstrebenswert und dürfen überarbeitet werden? Träume zeichnen sich ja dadurch aus, dass sie in Teilen wie mit Weichzeichner erscheinen. Manche Details sind (noch) nicht sichtbar. Außerdem entstehen die echten Träume im Herzen. Da ist das unbestimmte Sehnen eine Sache, einen Ort oder einen Zustand erreichen zu wollen. Und die meisten Menschen beginnen dann, das Gehirn hinzu zu nehmen und alles ganz genau zu strukturieren – so lehren das ja auch unzählige Coaches. Aber wäre es nicht einmal einen Versuch wert, völlig anders vorzugehen?

Wenn wir mit dem Herzen fühlen

Wenn wir dem Sehnen unseres Herzens folgen, und anstatt unser analytisches Gehirn immer wieder das fühlende Herz befragen, dann ist alles viel weiter und freier. Dann erscheint auch nicht diese Enge, die das Gehirn oft erzeugt, sondern wir sind auf einem Herzensweg. Und wir erfühlen die nächsten Schritte. Dieses Erfühlen kann via Eingebungen geschehen, oder einfach durch das Herz-Wissen, was jetzt – in diesem Moment – gerade richtig ist. Wir können uns dabei in einem Lebensstrom begeben, der uns ganz organismisch durch die verschiedenen Etappen führt. Und ja, auch da werden wir vermutlich hin und wieder auf Hindernisse stoßen, aber wir können diese einfach elegant umschiffen, indem wir unsere Sicht auf die Dinge ändern. Nicht falsch verstehen: Ich finde es gut, ein Ziel zu definieren, also aus einem Traum eine Vision zu machen, aber ich finde es auch gut, wenn wir flexibel bleiben. Wenn wir einfach erfühlen, was noch passt, und was nicht.

Träume haben einen schlechten Ruf

Wie oft sind wir schon gefragt worden: „Träumst du schon wieder?“ oder der berühmte Satz: „Ah, und dann bist Du aufgewacht?“ Träume haben den Ruf des Unnützen, des Unrealen und einfach nicht ins Leben passenden. Zumindest nicht in das Leben eines gestandenen Erwachsenen. Aber selbst Kindern wurde das Träumen bereits ausgetrieben. Doch steht hinter jeder großen Entdeckung, hinter jeder Erfindung, ein Traum. Träume sind der Urbeginn der Veränderung. Bei den australischen Ureinwohnern, den Aborigines existiert die Traumzeit. Eine Welt, in der alle Ursprünge, alle Antworten zu finden. Und besondere Menschen können in diese Traumzeit reisen. Nichts hat soviel Kraft wie die Kraft des menschlichen Traumes – wenn wir schlafend träumen, befinden wir uns mit dem Bewusstsein in einer Anderswelt. Wenn wir wachend träumen, schaffen wir es, mit unserem Bewusstsein zu reisen und befinden uns ebenfalls in einer Anderswelt, die wir aber gestalten können.

Mein Credo: Träumen wir doch wieder mehr

Träumen wir von einer besseren Welt, von Gerechtigkeit, von Nahrung und Medizin für alle Menschen. Träumen wir von Freiheit, von Schönheit, von Freude und lachenden Kindern und Erwachsenen. Träumen wir von der Welt, die eigentlich gedacht ist. Wir können träumend die Welt verändern. Warum nicht gleich damit anfangen?

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Freitag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Mystic Art Design auf Pixabay

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