Wie man einen Traum in die Materie holt…das Wirken des Geistigen im Physischen

Es gibt ja viele Bücher über das sogenannte Manifestieren, aber wenn man es aus einer konsequent geistigen Sicht betrachtet, wurde da Einiges vergessen zu erwähnen. Viele Menschen kennen die Bücher aus der „Bestellungen beim Universum“ Reihe. Und da trat dann ja etwas Spannendes auf. Wenn die Menschen sich einen Parkplatz bestellt haben, dann ist das auch eingetreten, aber sobald es sich um größere „Bestellungen“ handelte, funktionierte es nicht. Heute will ich darüber schreiben, warum der Gedanken nicht zu Ende gedacht war.

Einzelschicksal – Gruppenschicksal – Länderschicksal – Menschheitsentwicklung

Wenn ich mir zum Beispiel erträume, das mit den kommenden Neuwahlen Österreich wieder eine Monarchie wird und ich Kaiserin werde, dann kann ich mir gerne die Zeit mit diesem Traum vertreiben, aber er wird sich vermutlich materiell nicht manifestieren – obwohl das aus meiner Sicht schade ist. Bei diesem Traum geht es ja darum, dass dies nicht nur mich betreffen würde, sondern das Schicksal einer großen Gruppe von Menschen, gar eines ganzen Landes. Und wenn in diesem Landesschicksal nicht vorgesehen ist, dass wieder eine Monarchie etabliert wird, kann es auch nicht klappen, dass ich Kaiserin werde. Damit muss ich mich eben abfinden. Aber wenn ich mir zum Beispiel erträume, dass ich eine wunderbare Kosmetikserie entwickle und diese einen riesengroßen Erfolg haben wird, dann sieht die Welt schon anders aus. Vermutlich würde auch diese Manifestation auch andere Menschen betreffen, aber diese wären nicht vorherbestimmt. Es würden diejenigen Menschen hinzukommen, in deren Schicksal ein Aufstieg in der Kosmetikbranche möglich ist.

Nicht nur einzelne Menschen haben Aufgaben und Schicksale, das heißt Seelenpläne, die sie sich selbst gewählt haben, sondern auch Nationen und Länder. Und wir können – glücklicherweise – egal wie intensiv wir etwas erträumen, diese praktisch nicht unterlaufen. Und je größer und imperialistischer unser Traum ist, umso eher besteht die Gefahr, dass dieser andere Menschen in eine Situation zwingen würde, die ihnen nicht zuträglich wäre. Deshalb dürfen wir solche Pläne und Träume gerne sein lassen.

Der Traum muss frei lassen, welche Menschen involviert sein werden. Bleiben wir noch einmal bei dem Traum mit der Kosmetikserie. Wenn dies mein Traum ist, dann stelle ich mir das in den leuchtendsten Farben vor. Ich sehe die Verpackungen der Kosmetik, sehe die glücklichen NutzerInnen, sehe die Fernsehwerbung, mich bei Talkshows und so weiter. All diese Träume, Ideen und Vorstellungen schaffen in der geistigen Welt Realitäten. ABER: Ich darf dann anfangen zu arbeiten. Es wird nicht geschehen, dass ich eines Morgens aufwache und vor meiner Tür steht eine Salbenfabrik und alles hat sich von ganz alleine gefügt, sondern ich darf in meiner Küche anfangen Rezepturen zu entwickeln, mit Produzenten zu sprechen, Behördenkram erledigen…und so weiter. Und wenn es in meinem Schicksal möglich ist, wenn es meinem Seelenplan entspricht, dann wird sich eine Tür nach der anderen öffnen und ich werde langsam aber sicher an die Umsetzung herangeführt. Immer vorausgesetzt ich bleibe dran und arbeite.

Das Wohl des Ganzen

Und wenn ich jetzt noch einen „social impact“ hinzufüge, indem ich zum Beispiel plane, Menschen zu beschäftigen, die ansonsten wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, oder Kosmetik zu produzieren, die ohne Tierversuche auskommt und möglichst vegan ist, dann kommen noch ganz andere Kräfte aus dem Universum hinzu. Dann werden sogenannte Altruismuskräfte freigesetzt, die auch nochmal dem Ganzen zum Erfolg zu helfen. Wir, als Menschheit, sollen uns ja hin entwickeln zu einem liebevollen Miteinander und es soll irgendwann in unserer Menschheitsentwicklung der Satz zum Tragen kommen: „Es kann dem Einzelnen nicht gut gehen, solange es noch einem Anderen schlecht geht.“ Dies ist eine Strömung, die sich durch das ganze Zeitalter unserer Menschheit zieht und daher können wir, wenn wir dieses in unseren Träumen berücksichtigen auf eine besondere Zuwendung und Unterstützung des Universums vertrauen.

Auf lange Sicht betrachten

Wer nun etwas kritisch denkt, muss sich spätestens jetzt fragen, warum dann Unternehmungen Erfolg haben, die weder einen social impact haben, noch sonstwie das Wohl der Menschen und der Menschheit und auch nicht der Natur und geistigen Wesenheiten im Sinn haben? Das mag auf den ersten Blick ein wenig paradox erscheinen, aber diese Menschen haben genau diese Entwicklung in ihrem Seelenplan mit Hinblick auf ihren freien Willen, das Schlechte irgendwann in das Gute zu verwandeln. Das umgewandelte Schlechte ist ja das bessere Gute. Und manche Menschen haben genau diesen Seelenplan.

Da gibt es ja diesen Herrn, der eine Software entwickelt hat, die niemals frei von Viren war, sich aber nur als Menschenfreund und Philantroph bezeichnet und andere Viren ausrotten will. Da könnte man auf den ersten Blick denken, dass er es geschafft hat, umzudenken und mit dem großen Kapital etwas zu erschaffen, das die Bezeichnung Altruismus verdient hätte. Leider nein! Wie dem aufmerksamen Beobachter sofort erkenntlich ist, hat er diese Chance vertan und dient immer noch den falschen Herren. Kann man nichts machen. Vielleicht schafft er es im nächsten Leben.

Es muss Sinn machen – für uns und das Gute in der Welt

So soll es uns aber nicht ergehen. Das Ziel unseres Menschseins ist nicht, ein unermessliches Vermögen zu scheffeln, es sei denn, wir haben einen Plan wie wir es wirklich zum Wohl der Menschen, Tiere, Pflanzen, Erde oder geistigen Welten einsetzen werden, sondern wir sollen ja auf der physischen Ebene etwas bewirken, das im Geistigen Sinn macht.

Und daher können wir viele Träume im Materiellen verwirklichen, wenn wir berücksichtigen, dass diese im Umkehrschluss auch für die geistigen Welten von Interesse sind. Wenn wir mit dem, was wir uns sehnlichst wünschen, auch nur den kleinsten Beitrag für eine positive Entwicklung verknüpfen, haben wir die gesammelte Kraft des Universums und der geistigen Wesenheiten hinter uns. Wir sind dann getragen von der Weltenintention.

Wir müssen und sollen sogar träumen

Wenn ganz viele Menschen eine wunderschöne und gerechte und liebevolle Welt erträumen, dann wird diese unweigerlich entstehen. Und wenn diese Menschen dann noch ihren kleinen Teil aktiv dazu beitragen, dann sind sie getragen von der geistigen Strömung der Menschheitsentwicklung und die richtigen Menschen, Umstände und Ideen werden – wie durch Zauberhand – zu ihnen finden. Doch wenn der Traum nur eine Ausgeburt des Egoismus ist, dann wird er wesentlich weniger Kraft haben und wenn er sich manifestiert, dann nur deshalb, um in weiterer Folge verwandelt zu werden.

Also träumen wir aktiv die schöne Welt, die wir gerne haben möchten und denken wir dabei an die vielen geschundenen Lebenwesen auf unserem Planeten. Wenn wir nur einem davon helfen, helfen wir der ganzen Welt. And dreams come true!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Samstag

Eure Nicht-Kaiserin Manou

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

3 Kommentare zu „Wie man einen Traum in die Materie holt…das Wirken des Geistigen im Physischen

  1. Von mir aus kannst Du Kaiserin werden…..
    Wieder auf den Punkt genau das, was ich heute brauchte. Ich bin bei Sonnenschein (seit Wochen wieder endlich Sonne) über mein Anwesen gelaufen und ich fragte mich, warum letztes Jahr einfach nichts klappen wollte und sich das auch gerade wieder fortsetzt. Weil ich innerlich gekündigt habe und keine Bilder mehr von diesem Hof habe.
    Es waren immer altruistische Motive diesen zu leiten, auch arbeiten hier Menschen, die anderswo nicht zurecht kommen würden.
    Kinder haben hier ein schönes Zuhause und doch…. es hat sich eine Art Altersmüdigkeit, mit dem Wunsch alleine zu leben und nichts mehr zu tun, eingeschlichen….. Wenn keine klaren Bilder gesendet werden, wie soll sich das Universum dann sortieren?
    Danke, Gruß

    Gefällt 1 Person

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