Die Möglichkeit der verschiedenen „Zukünfte“

Seit vielen Jahren ist ein Bewusstseinswandel im Gange, der die Menschheit und auch die gesamte Erde auf eine neue Stufe heben wird. Aber gerade jetzt wird sehr deutlich, dass offenbar gewisse Mächte diese Veränderung verhindern wollen. Sie drängen die Menschen in einen Zustand der niedersten Schwingung – das ist die Angst. Viele Menschen haben Angst davor, was nun kommen wird, fühlen sich in eine Ecke gedrängt, verlieren das Vertrauen in das Gute. Aber das muss nicht sein. Wie immer ist auch diese Veränderung mit unangenehmen Empfindungen verbunden.

Wir müssen uns auf einen Tanz einlassen, den wir nicht eingeübt haben – zumindest nicht bewusst. Aber wir alle haben entschieden, zu diesem Zeitpunkt inkarniert zu sein.

Wir sind als Menschen keine homogene Gruppe und werden es auch niemals sein. Die Menschen gehen in verschiedene Richtungen.

Die düstere Zukunft

Auf den ersten Blick erscheint die düstere Zukunft gar nicht so düster. Die Menschen werden ein gewisses Auskommen haben, auch eine durchaus angenehme Sicherheit, aber sie werden fremdbestimmt sein. Sie werden sich dem Druck und den Zwängen beugen, und als Belohnung erhalten sie Zugang zu den Annehmlichkeiten unserer Kultur. Sie werden alles tun, damit sie das alte Leben weiterleben können. Und vermutlich werden sie kaum bemerken, wie sich die Schlinge immer mehr zuzieht. Es ist wie mit dem Frosch, den man in das kalte Wasser setzt und dieses langsam erwärmt. Er merkt es nicht, bis es zu spät ist. Diese Zukunft fühlt sich für die Menschen gut und richtig an. Sie fühlen sich als rechtschaffene Bürger, die sich und andere im Blickfeld haben. Wir haben ja bereits das Narrativ, dass wir Entscheidungen nicht für uns als Individuen treffen, sondern für das Kollektiv. Das ist eine Narrativ, das schon im Nationalsozialismus und im Kommunismus gut funktioniert hat. Die Frage ist nur, ob man das will. Und eine weitere Frage ist, ob dies dem Bewusstseinsstand der heutigen Menschen entspricht. Auf jeden Fall wird diese Zukunft auf den ersten Blick durchaus angenehm erscheinen. Man ist freier als die anderen, die sich für eine individuelle Zukunft entscheiden – aber nur auf den ersten Blick. Diese Gruppe Menschen wird immer mehr in die Fangarme der Manipulation getrieben werden. Wenn man erst einmal den ersten Schritt in diese Richtung gesetzt hat, geht es immer weiter. Áuf den ersten Schritt folgt der nächste, und es wird den Menschen erscheinen, als sei dies ein Naturgesetz. Natürlich macht man auch den nächsten Schritt, sonst wäre der erste ja sinnlos gewesen. Und jeder weitere Schritt in die Manipulation erklärt sich aus dem vorigen. Das Wasser nähert sich immer mehr dem Siedepunkt, aber die Menschen merken es nicht. Rudolf Steiner hat schon vor mehr als hundert Jahren sinngemäß gesagt. „Es wird den Menschen angenehm erscheinen, sie werden Vorteile daraus haben, aber sie merken nicht, dass sie in eine Falle geraten“. Irgendwann wird es soweit sein, dass diese Menschen keine andere Wahl mehr haben, als diesen Weg immer weiter zu gehen. Und dann sind sie schon mittendrin in der dystopischen Welt, in der der Mensch auf seine Funktionalität reduziert wird und auch auf seine Genetik. Es wird so sein, dass man wieder nach lebenswertem und nicht lebenswertem Leben unterscheidet. Natürlich wird das alles nicht ganz so brutal wirken wie damals, aber es wird eintreffen. Die Menschen werden selektiert werden. Der Gen-Pool der Menschen ist bereits katalogisiert. Doch all dies wird immer noch vernünftig erscheinen. Es wird so wirken, als ginge der Weg in eine bessere, saubere Zukunft. Aber das, was den Menschen ausmacht, sein freier Wille, das wird immer mehr und mehr dem Kollektiv untergeordnet werden.

Die helle Zukunft

Und dann wird es Menschen geben, die diesen Weg nicht mitgehen, die sich entziehen. Sie werden angefeindet und vielleicht sogar verfolgt werden. Aber eines Tages werden sie aus dem Blickfeld der Masse verschwunden sein. Sie sind für die Menschen des Kollektivs nicht mehr sichtbar sein, weil sie sich völlig anders weiterentwickelt haben. Sie sind den Weg der Freiheit gegangen, der zwar zeitweise sehr unbequem gewesen ist, aber diese Mühe wird sich gelohnt haben. Sie führen ein selbstbestimmtes Leben, das vielleicht einfacher sein wird. Sie leben wieder in den Rhythmen der Natur. Sie erschaffen sich ihre eigene Kultur und ihre eigenen Errungenschaften. Sie werden eine neue Gesellschaft begründen, die die Werte des geistigen Menschen im Auge hat. Auch diese Gruppe wird nicht homogen sein. Auch hier wird es zu Konflikten kommen und es werden unterschiedliche Meinungen aufkommen, aber diese Gruppe wird es schaffen, durch das Gespräch miteinander in Kontakt zu treten und sich gemeinsam auf den Weg machen, der für die Menschen vorgesehen ist. Und diese Menschen dürfen nun lernen, sich gegenseitig zu suchen, zu stärken, zu unterstützen und gemeinsam mit denen, die vielleicht aus der ersten Gruppe ausbrechen wollen, den Weg zu gehen. Diese Menschen brauchen Mut, Furchtlosigkeit und auch eine gewisse Abenteuerlust. Sie dürfen sich nicht einschüchtern lassen und müssen bereit sein, ihre Bequemlichkeit aufzugeben. Vielleicht müssen sie sogar alles aufgeben, was ihnen bisher wichtig war, aber sie werden etwas Neues finden, das noch viel wichtiger ist: Die Anbindung an das Geistige! Sie werden nicht alleine sein, während sie diesen Weg gehen, denn sie werden angeleitet werden von einer großen Schar von Wesenheiten aus der geistigen Welt, die ihnen in den dunkelsten Phasen zur Seite stehen wird. Aber sie werden Prüfungen bestehen müssen und dürfen über sich hinauswachsen. Das ist die helle Zukunft, die vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so hell erscheint. Aber wenn wir bereit sind, alles – wirklich alles – neu zu denken, dann werden wir das Licht bald bemerken und freudig in diese Richtung gehen können.

Es wird keine Möglichkeit geben, mit einem Fuß in dieser und mit einem Fuß in der anderen Realität zu stehen.

Alle Menschen, die bislang davon ausgehen, dass sie es schaffen können, sich von beiden Seiten die angenehmen Aspekte zu sichern, werden bald bemerken, dass dies nicht geht. Wir werden uns für einen Weg entscheiden müssen. Das mag unangenehm sein, weil man dadurch Menschen verliert, die sich für den jeweils anderen Weg entschieden haben. Aber wir werden neue Menschen treffen – egal welchen der Wege wir gehen wollen.

Dies alles entspricht meiner persönlichen Meinung und dem, was an Bildern vor meinem inneren Auge auftaucht. Ich möchte dies nicht als Allgemeingültigkeit verstanden wissen, aber nach allem, was uns von großen Sehern prophezeit wurde, erscheint mir dies ebenfalls als die wahrscheinlichste Realität.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Freitag und einen tollen Start ins Wochenende!

Manou Gardner Medium

Bild von Benjamin Balazs auf Pixabay

7 Kommentare zu „Die Möglichkeit der verschiedenen „Zukünfte“

  1. Guten Morgen Manou,
    herrlich, einfach nur herrlich und trifft alles genau auf dem Punkt wie es derzeit ist – auch bei mir ist – wie ich es erlebe egal ob das jetzt Corona ist oder privat oder ich es mit verschiedenen Menschen erlebe, es trifft die Sache genau auf dem Punkt oder den Nagel auf den Kopf egal was man sagen möchte. Die Spreu trennt sich vom Weizen und ich freue mich auf alle Fälle auf meinen Weg und sehe, um es bildlich auszudrücken, Licht am Ende des Tunnels. Danke für diesen Blog ganz toll. DANKE 🙏
    Glg Maria

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