Sich selbst neu erfinden

Sich selbst neu erfinden – das klingt nach einer Menge Arbeit. Aber es kann auch eine Menge Freude bedeuten. Wer sagt denn, dass das, was Du jetzt lebst, Dein wirkliches, bestes, größtes Ich ist? Vielleicht steckt in Dir etwas ganz Anderes, das raus möchte. Heute ist der Tag nach dem Neumond, mit seiner Erneuerungsenergie. Und außerdem ist Sonntag, der immer für einen Neuanfang steht.

Die Erlaubnis, sich selbst neu zu erfinden

Hast Du das Gefühl hast, dass Du Dich gerne neue erfinden würdest, aber Du nicht darfst? Dann frage ich Dich, wer wohl in der Lage ist, Dir diese Erlaubnis zu geben? Wenn Du nicht befugt bist, wer könnte es dann sein? Siehst Du? Niemand! Jeder Mensch darf zu jedem Zeitpunkt umkehren und alles in Frage stellen. Du darfst das auch!

Wohin neu erfinden

Ich höre oft, dass Menschen den Lockdown sehr genossen haben – vor allen Dingen den ersten – weil sie da frei waren von allen Verpflichtungen. Mir ist es genauso gegangen. Aber warum sollten wir dazu einen Lockdown brauchen? Frage Dich, wann diese Momente waren, in denen Du frei von Stress und Druck warst. Und dabei meine ich jetzt nicht zwingend den Urlaub. Denn die meisten Menschen müssen ihren Lebensunterhalt verdienen. Aber was tust Du so gerne, dass Du es auch tun würdest, wenn Du nichts dafür bekommen würdest? Das ist oftmals der Hinweis, wohin die Reise gehen könnte.

Mir fällt nichts ein

Viele Menschen leiden auch unter der Ideenlosigkeit. Das Alte ist nicht mehr gut, aber es zeigt sich auch das Neue nicht. Das liegt oft daran, dass dieser Mensch oftnals nur um das Bekannte kreist. Doch schon Einstein sagte sinngemäß: „Verrückt ist, immer das Gleiche zu tun und dabei ein anderes Ergebnis zu erwarten.“ Wenn man sich neu erfinden möchte, muss man raus aus dem Altbekannten. Wie viele Menschen haben ihre Bestimmung auf dem Pilgerweg gefunden?!

Pilgern hilft dabei, sich neu zu erfinden

Wenn Du wirklich genug davon hast, Dich immer wieder im Kreis zu gehen, mach doch eine Pilgerreise. Gehe tagein, tagaus, lass Deine Gedanken schweifen, fühle Dich selbst in diesem ungewöhnlichen Tun. Pflege die Blasen an Deinen Füßen, esse einfaches Abendbrot, schlafe in Herbergen und setze Dich dem Wind, dem Regen, der Hitze und der Kälte aus – das klärt ungemein. Und wenn Du jetzt denkst, dass Du dazu keine Lust hast, dann ist vielleicht Dein Leidensdruck nicht groß genug. Oder Du hast Dich an das Leiden schon gewöhnt.

Wie viele Menschen eiern jahrelang herum und warten

Ich weiß von Menschen, die seit Jahren nach ihrem wahren Ich suchen, aber sie schaffen es nicht, ihre Komfortzone zu verlassen. Doch es ist hilfreich, sich zu erheben und sich etwas auszusetzen. Das erschafft neue Gedanken. Wenn wir auf dem Sofa sitzen und nachdenken, kommen wir immer wieder in die alten Gedankenschleifen. Das ist verschwendete Lebenszeit. Wer wirklich etwas verändern möchte, darf sich auf den Weg machen.

Trau Dich doch! Und falls Du nicht alleine gehen magst, ich biete im Mai/Juni (Datum steht noch nicht fest) eine begleitete Pilgerreise an. Schreib mir, wenn Du daran Interesse hast.

Hier ist noch ein passender Artikel: Es liegt an uns – erschaffen wir eine bessere Welt!

Ganz liebe Grüße in Deinen Sonntag

Manou

Bild von Stefan Keller auf Pixabay