Das göttliche Bewusstsein

Das göttliche Bewusstsein oder das Bewusstsein über Gott ist noch eine Stufe abstrakter als das kosmische Bewusstsein. Wir Menschen können uns von vielen Dingen kein Bild machen und am allerwenigsten von Gott.

Göttliches Bewusstsein als ordnendes Prinzip

Wenn ein Mensch ein göttliches Bewusstsein als ordnendes, über allem stehendes, Prinzip anerkennen kann, dann birgt das in sich eine unglaubliche Ruhe. Wenn ich wirklich anerkenne, dass über allem ein Gott steht, dann sind auch alle Widersacher Teil des göttlichen Prinzips. Dann gibt es nichts, das nicht göttlich ist. Und hier wird es dann sehr abstrakt.

Gott ist nicht Religion

Ich möchte einmal klarstellen, dass Gott und das göttliche Prinzip aus meiner Sicht nichts mit irgendeiner Religion zu tun hat. Religionen wurden von Menschen gemacht und es stehen menschliche Interessen im Vordergrund. Religionen grenzen sowohl ein als auch aus. Das kann nicht im Sinne eines göttlichen Bewusstseins sein. Wenn wir uns vor Augen halten, was im Namen von Religionen alles geschehen ist in der Menschheitsgeschichte, so muss klar werden, dass dies nicht dem Willen einer liebenden und übergeordneten Macht unterliegt.

Das göttliche Bewusstsein als freilassendes Prinzip

Im göttlichen Bewusstsein geht es darum, dass jeder Mensch in sich einen göttlichen Aspekt trägt, der mit dem allumfassenden göttlichen Bewusstsein in Resonanz gehen kann. Doch ob der Mensch dies zulässt oder nicht, unterliegt einzig und alleine seinem freien Willen. Das göttliche Bewusstsein ist nicht konditional. Es besteht keine Pflicht dazu. Denn dies würde das Prinzip bereits wieder ad absurdum führen. Doch wir Menschen können in uns diese Resonanz fühlen, wenn wir uns dieser Möglichkeit öffnen.

Das Prinzip der Verbundenheit mit allem was ist

Wenn Menschen das göttliche Bewusstsein und das göttliche Prinzip voraussetzen können, dann erschließt sich daraus, dass jeder Mensch mit allem, was ist, in Verbindung ist. Wir sind mit dem Licht ebenso in Verbindung wie mit dem Schatten. Doch wohin wir uns wenden steht uns frei. Menschen dürfen und sollen eigene Erfahrungen machen und daraus ihre eigenen Schlüsse ziehen. Die Göttlichkeit der Zukunft liegt nicht mehr darin begründet, dass uns andere Menschen sagen, was wir tun oder lassen müssen, sondern ganz alleine darin, dass wir erkennen, dass wir uns zu Diesem oder Jenem hingezogen fühlen, oder auch nicht.

Welche Fragen führen uns zum göttlichen Prinzip?

  • Tue ich das, was ich tue, aus der Liebe heraus?
  • Bin ich frei in meinem Denken und Handeln oder bestimmen mich nach wie vor noch überholte Normen?
  • Fühle ich mich frei, das in die Welt zu tragen, das ich hinaus tragen möchte?
  • Kann ich mir vorstellen, dass eine ordnende Kraft hinter allem steckt?
  • Kann ich mit dieser Kraft in Verbindung treten?
  • Kann ich mich selbst anerkennen?
  • Bin ich im Vertrauen?

Diese und noch viele andere Fragen sind dafür geeignet, sich aus dem kleinen Kerker der Inkarnation herauszuschälen und in das große Bewusstssein einzutreten – Schritt für Schritt.

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Ich wünsche Dir einen wunderschönen Montag und Start in die Woche

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay