Alles hat Bewusstsein- WIR DÜRFEN JETZT HINSPÜREN

Alles hat Bewusstsein! Das sagt sich leicht und du hast den Satz bestimmt auch schon einmal gehört. Aber hast du ihn auch in der Tiefe verinnerlicht? Es ist ja gar nicht einfach, das auch selbst immer im Bewusstsein zu tragen, dass wir ständig mit allen möglichen Bewusstseinsformen umgehen. Was immer du noch für tote Materie hältst oder für ein Stück Land, einen Stein, ein Gebäude oder ein Möbelstück. Alles davon hat eine Art von Bewusstsein. Es gibt in Wahrheit keine tote Materie – nur unterschiedliche Formen von Bewusstsein.

Manche Bewusstseinsformen sind wie träumend

Nicht jedes Bewusstsein ist so kognitiv – also auf das Denken und Verstehen ausgerichtet – wie das menschliche Bewusstsein. Manche Bewusstseinsformen sind eher so, dass wir sie wie träumend empfinden. Zum Beispiel das Bewusstsein von Tieren ist ein träumendes Bewusstsein. Deshalb sind sie so unschuldig. Sie träumen in ihrer Welt, aber nicht in einer gedämpften Form, wie wir das im Schlaf kennen, sondern sie haben eine Art „fließendes“ Bewusstsein – vor allen Dingen, wenn sie in ihrem natürlichen Lebensraum sind und es ihnen gut geht. Wenn Tiere Leid erfahren, ist es noch viel stärker präsent als bei Menschen, denn dann wird ihr ganzes Bewusstsein auf dieses Leid gelenkt und wie auf einen Punkt fokussiert. Sie SIND dann ganz Leid. Dies sollten wir uns vor Augen halten, wenn wir zulassen, wie Tiere gequält und gefoltert werden für das, was wir „Nahrung“ nennen.

Andere Bewusstseinsformen sind auf die Ewigkeit ausgerichtet

Ich stehe oft vor meinem großen Amethysten und tauche in sein ewiges Bewusstsein ein. Ein Bewusstsein, das vermutlich die ganze Entstehungsgeschichte der Erde beinhaltet. Was ich als Antwort erhalte, kann ich am ehesten mit einer ganz langsamen Schwingung vergleichen, die wie ein sehr ruhiges Meer ans Ufer schwappt. Ganz langsam vor und zurück. Seine Wahrnehmungen sind so groß, dass sie nicht in meinen menschlichen Horizont hineinpassen. Und meine Gedanken sind viel zu schnell für sein Bewusstsein. So üben wir miteinander das So-Sein und lernen auch voneinander.

Wenn ich für eine kurze Zeit in sein ewiges Bewusstsein eintauche, dann verliert sich jegliche Dramatik oder Aufregung in meinem Leben – wird bedeutungslos, klein und nichtig. Es ist sehr heilsam, mit dem ewigen Bewusstsein von Steinen in Verbindung zu treten – denn es relativiert unsere menschliche Wichtigkeit.

Das flirrende Bewusstsein von Pflanzen

Ganz anders fühlt sich das Bewusstsein von Pflanzen an. Ich nehme es flirrend wahr. Ein wenig wie ein Licht, das immer wieder seine Farbe wechselt. Allerdings gehen die einzelnen Farben so ineinander über, dass keine Brüche von einer Farbe zur nächsten entstehen, sondern es verwandelt sich ganz organisch. Manchmal fühle ich sie auch wie pulsierend. Aber sanft und langsam pulsierend – wie ein Auf- und Abschwellen. Pflanzen nehme ich persönlich als sehr wachsam ihre Umgebung beobachtend wahr. Wobei ich den Eindruck habe, dass sie lediglich die Energie der Umgebung beobachten, nicht das Äußere und das Geschehen an sich.

DAs Bewusstsein von Gegenständen

Beim Bewusstsein von Gegenständen gibt es in meiner persönlichen Wahrnehmung große Unterschiede. Alte Gegenstände aus lebendigen Materialien haben ein ganz anders Bewusstsein, als Gegenstände aus Kunststoff. Genau genommen konnte ich das Kunststoff-Bewusstsein noch nie richtig wahrnehmen. Ganz anders das von Gegenständen, die womöglich sogar sehr geliebt wurden und dadurch wie ein „erwecktes“ Bewusstsein haben. Damit habe ich seit Jahren ein Thema. Diese Geschichte erzähle ich dir.

Der Flügel und sein Bewusstsein

In meinem Wohnzimmer steht ein Flügel, der vermutlich weit über 100 Jahre alt ist. Vor uns gehörte er einem Komponisten, der 40 Jahre auf diesem Flügel komponiert hat. Der Flügel ist kaum noch richtig stimmbar, er ist auch lange von der Sonne beschienen worden, sodass wer da, wo die Intarsien sind, ganz ausgebleicht ist. Hinzu kommt, dass meine beiden Kinder das Klavierspielen aufgegeben haben und weder mein Mann noch ich Klavier spielen. Aber das Bewusstsein des Flügels ist sehr präsent.

Ich kann den Flügel niemandem geben

Und ich kann ihn auch niemandem geben, weil er nicht mehr richtig stimmbar ist. Tja, nun habe ich seit Jahren einen unbespielten Flügel im Wohnzimmer, von dem ich mich nicht trennen kann. Immer wieder hat jemand aus der Familie eine Idee, was wir mit dem Platz machen könnten, wenn der Flügel da nicht stünde…. Ein Dilemma! Aber ich spüre, der Flügel möchte keinesfalls als Schrott betrachtet werden. Er ist stolz und hat Würde. Und auch wenn ich ihn frage, möchte er einfach nur da stehen. Natürlich würde er gerne bespielt werden – und immer wieder denke ich darüber nach, Klavier spielen zu lernen, um des Flügels Willen. Dann denke ich wieder, wie einfach das Leben ist, wenn man diese Dinge einfach nicht wahrnimmt. Aber sie sind nun einmal da.

Das Bewusstsein des Gartens

Tja, und dann kommen wir zur nächsten Herausforderung – dem Bewusstsein des Gartens. Das finde ich besonders schwierig, weil ich mir da nie ganz sicher bin, wer sich nun an mich wendet. Wann immer ich in den Garten gehe, habe ich ganz unterschiedliche Wahrnehmungen. Da gibt es einerseits den Wunsch nach Pflege und andererseits den Wunsch, möglichst ungestört zu sein. Das sind für mich sehr widersprüchliche Wahrnehmungen und ich habe noch keinen richtigen Modus gefunden, wie ich das einordnen kann. Da werde ich in den nächsten Tagen mal mit der Radionik arbeiten, weil ich mir aus der Analyse des Gartens ein paar Hinweise erhoffe. Ich werde darüber berichten.

Ich hoffe, ich konnte dich inspirieren, auch in deiner Umgebung nach den verschiedenen Bewusstseinsformen Ausschau zu halten und freue mich über dein Feedback.

Ganz liebe Grüße in deinen Freitag!

Manou

6 responses to “Alles hat Bewusstsein- WIR DÜRFEN JETZT HINSPÜREN”

  1. Liebe Manou, mir wird ganz warm ums Herz, wenn ich lese, dass alles ein Bewusstsein hat. Für mich so stimmig.
    Zum Bewusstsein des Gartens: Im Findhorn Garten gibt (gab) es eine wilde Ecke, die möglichst nicht betreten werden soll, weil sich hier die Naturwesen aufhalten. Auch ROC schreibt davon, bzw. erfährt dies in seinen Kommunikationen mit Pan. Vielleicht möchten Deine Gartenwesen auch eine wilde Ecke (falls es bisher keine gibt). Ich bin gespannt, was die Radionik ergibt. Liebe Grüße Jessica

    1. Ja, liebe Jessica, ea ist auch so zauberhaft 🥰

  2. Ja, so empfinde ich es auch und es ist total tröstlich!

    1. Ja, finde ich auch

  3. Ach, wie schön du das beschreibst. Es kommt mir auch grad der Gedanke, dass wir nie einsam sein können, weil uns auch die Dinge um uns Trost spenden. Ich bin ein grosser Fan der Achtsamkeit und dieses Wissen hilft mir noch achtsamer zu sein.
    Gerade sitze ich in unserem Reisebus, den wir neu gekauft haben (Occasion)
    Ich fühle mich hier drin so behütet und spüre, wie sich der Bus freut, dass er uns nun Heimat sein darf. Er strahlt eine Offenheit aus und zugleich setzt er Grenzen. Ich bin ganz fasziniert.
    Das ist bedeutend einfacher als der Garten☺️. Ich bin gespannt, was du von deinem Garten weiter berichtest🍀.
    Liebe Grüsse vom Campingplatz am schönen Hallwilersee (schweiz).
    Sybille

    1. Dankeschön, liebe Sybille! Ja, mit Autos ist das auch eine schöne Erfahrung 🥰

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