Dinge in Ordnung bringen

Dinge in Ordnung bringen – das klingt so einfach. Manchmal ist es aber schwer, weil der Berg, der sich angesammelt hat, gar so groß erscheint. Und vielleicht denkst du jetzt: „Aber was hat Dinge in Ordnung zu bringen mit Spiritualität zu tun?“ Ich kann den Gedanken verstehen. Und doch hat es sogar sehr viel mit Spiritualität zu tun, denn die Dinge, die nicht in Ordnung sind, verhaften uns mit der physischen Welt. Wenn die physische Welt in Unordnung ist, dann ist die Beschäftigung mit der geistigen Welt oftmals wie eine Flucht. Wenn dich das interessiert, lies hier weiter…

Dinge in Ordnung bringen

Wir alle haben viel zu viele Dinge. Daran ist niemand schuld. Jedoch ist es wie eine Geißel. All die Dinge, um die wir uns kümmern müssen können uns ganz schön erschöpfen. Deshalb ist es umso wichtiger, all die Dinge immer mal wieder einer genauen Prüfung zu unterziehen und sich vielleicht von manchen Dingen zu trennen. Aber selbst das mag vielleicht überwältigend erscheinen, daher möchte ich dir hier ein paar kleine Hinweise geben, wie du dich mit der Materie auf eine gewissen Ordnung einigen kannst.

Verabschieden, was nicht gebraucht wird

Oftmals gibt es die Angst, dass man etwas weggibt, das man dann kurz darauf wieder brauchen könnte. Doch seien wir mal ehrlich: Wie häufig kommt das wirklich vor? Wie oft hast du es schon selbst erlebt? Mir erscheint das mehr wie eine Urban Legend, die jeder mal irgendwo gehört hat, und die sich jetzt so anfühlt, als hätte man es selbst erlebt. Und selbst wenn du beim Dinge in Ordnung bringen 100 Dinge weggibst, und du stellst später fest, dass du davon eines vielleicht doch noch hättest brauchen können, so sind doch 99 Dinge weg, die unnötiger Ballast in deinem Leben waren.

Meine Bücher und Ich beim Dinge in Ordnung bringen

Bei mir war es vor einigen Jahren, dass ich beschlossen habe, mich von einigen tausend Büchern zu trennen. Ich habe sie an einen Online Händler verkauft und sogar noch schönes Geld dafür bekommen. Es waren so viele Kisten und es fiel mir oft nicht leicht. Aber ich habe es getan. Ich habe nur diejenigen Bücher behalten, die mir oder den Kindern wirklich viel bedeuteten. Und ja, ich habe vielleicht zehn der Bücher, die ich weggegeben habe, wieder gekauft. Aber das stand nicht im Verhältnis. Ich habe immer noch viele Bücher, aber ich bin eine große Last losgeworden.

Klamotten, die man falsch gekauft hat

Am schlimmsten sind die Klamotten, die man gekauft aber nie angezogen hat. Davon besitze ich auch einige und ich weiß, wie schwer es ist, sich selbst einzugestehen, dass es blöd war, sie zu kaufen. Aber ich verrate dir was: Es ist noch viel blöder, sie weiterhin aufzubewahren. Es findet sich sicher wer, der sie gerne hätte. Dabei geht es weniger darum, etwas Geliebtes weggeben zu müssen, sondern mehr um das Eingestehen des eigenen Fehlers. Aber seien wir doch ehrlich: Solange die Dinger im Schrank hängen, werden wir tagtäglich an diesen Fehler erinnert. Also: Dinge in Ordnung bringen und weg damit!

Ungeliebte Geschenke

Autsch! Das ist ein besonders schwieriges Kapitel. Vor allen Dingen, wenn diese Geschenke von Menschen kommen, die man eigentlich mag. Aber auch hier gilt, wenn du die Dinge in Ordnung bringen willst, dann ist es auch und gerade notwendig, dich auch von diesen Dingen zu trennen. Schließlich bist du nicht gefragt worden, ob du diese Dinge gerne hättest. Und wenn der Schenkende dann nachfragt, wo sie sind? Dann sagst du einfach: „Es hat nicht mehr zu mir gepasst. “ In diesem Satz liegt eine unglaubliche Freiheit.

Die Energie der Dinge – warum du die Dinge in Ordnung bringen solltest

Du solltest nicht vergessen, dass alle Dinge in deinem Umfeld ein Energiefeld haben. Und je mehr solcher Energiefelder da sind, umso irritierter wirst du sein. Es ist nich verwunderlich, dass die meisten Menschen, die unter Depressionen leiden auch oftmals viel zu viele Dinge um sich horten, oder irgendwo Unordnung haben. Das gilt nicht für alle depressiven Menschen, aber für sehr viele. Und das ist eine Wechselwirkung: Unordnung sorgt für das Gefühl, das Leben nicht bewältigen zu können und dies kann depressiv machen. Und umgekehrt, Depression beraubt Menschen der Kraft, die Dinge in Ordnung zu bringen.

Das Leben im Griff haben

Wenn dein Umfeld chaotisch und unordentlich ist, gibt dir das das Gefühl, dass du dein Leben nicht im Griff hast. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Ich schreibe hier zwar, wie es sein sollte. Aber ich kämpfe auch immer wieder mit Lebensbereichen, wo es mir besonders schwer fällt. Bei mir ist es der Papierkram. Immer wieder sammeln sich bei mir Stapel von Papier an, wo ich vor mir herschiebe, diese Dinge in Ordnung zu bringen. Und jedes Mal erlebe ich eine nahezu grenzenlose Erleichterung, wenn es endlich erledigt ist. Und dann stellt sich das Gefühl ein, das Leben wirklich im Griff zu haben.

Dann ist der Kopf frei, für die Spirituelle Seite des Lebens

Und das ist nämlich der größte Gewinn. Wenn die Dinge in Ordnung sind, ist der Kopf frei für die geistige Welt, für Kreativität, für alles, was das Leben schön und bunt macht. Es ist doch schade, wenn du das Leben nicht genießen kannst, weil du immer im Kopf hast: „Ich sollte dieses oder jenes unbedingt noch machen.“ Dinge in Ordnung zu bringen erhöht die Lebensqualität ungemein und macht einfach ein gutes Gefühl.

Ich wünsche dir einen wunderschönen Start in die Woche - ich habe übrigens übers Wochenende meine Webseite in Ordnung gebracht, deshalb sieht es hier ein wenig anders aus.

Ganz liebe Grüße in deinen Montag

Manou

Weil du es verdienst, dein seelengerechtes Leben zu leben!

9 responses to “Dinge in Ordnung bringen”

  1. Avatar von Gertrud Maria Reitbauer
    Gertrud Maria Reitbauer

    Danke ⚘️ ⚘️ ⚘️

    1. Sehr gerne ❤️

  2. Dankeschön, wie im richtigen Leben 💖😀✌️

    1. Genau. Wir stehen alle im richtigen Leben 🥰

  3. Dankeschön für diesen Beitrag.
    Ich vermisse aber die schönen Bilder die hier immer auf der Starseite waren…
    LG Tanja

    1. Ja, due sind jetzt nur noch in der Übersicht zu sehen und in der Email, wenn man sie abonniert hat…leider

  4. Da gibt es noch die Option Dinge im Außen „in Ordnung“ zu bringen, quasi als Automatismus, um meine eigene Unordnung im Innen nicht angehen zu müssen. Eine nicht wenig verbreitete Vermeidungstaktik.

    Ich dachte es ist eine Erwähnung wert… LG

    1. Hi Jonny, dad mag in manchen Fällen stimmen, aber meist klärt sich das Innen mit dem Außen 😄

  5. Idealerweise ist das so 🙂

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