In spirituellen Kreisen ist Geld oft verpönt. Daher sind viele Menschen, die sich spirituellen Themen widmen, auch oftmals in Geldnot. Aber Geld, und überhaupt jede Materie, ist neutral. Ich höre auch oft den Satz: „Geld ist mir nicht wichtig.“ Das wird oft gesagt, von Menschen, die meist nicht viel Geld haben. Doch Geld ist umso wichtiger, je weniger man davon hat. Wenn man in Geldnot ist, bekommt Geld sogar einen sehr hohen Stellenwert. Wenn die Rechnungen sich türmen und man nicht weiß, wie man sie bezahlen soll, verbringt man mehr Zeit damit, an Geld zu denken, als wenn man sie einfach überweist. Geld und jede Materie ist ein guter Indikator dafür, wie die Energie bei einem selbst fließt. Wenn die finanzielle Seite stagniert, ist irgendwo eine Blockade, die angeschaut werden will.

Geld als Indikator

Wenn es immer wieder zu Zwischenfällen kommt, wo das Geld nicht ausreicht, dann dürfen wir uns fragen, wo es denn eigentlich hakt. Denn normalerweise sollte genügend Energie hinaus und hinein fließen, um gut über die Runden zu kommen. In nicht jedes Menschen Seelenplan ist angelegt, dass er zu großen Reichtümern kommen kann, daher finde ich solche „Ich-mach-dich-schnell-reich“ Seminare blöd. Aber es ist für jeden Menschen ein erstrebenswertes und – aus meiner Sicht – auch mögliches Ziel, dass zumindest soviel herein kommt, wie man braucht. Wenn es mehr ist, ist auch gut.

Glaubenssätze zu Geld

Wir kenne sie alle, die sinnlosen Sätze, die immer wieder durch den Geist gehen:

  • Geld alleine macht nicht glücklich – stimmt, aber unglücklich macht es auch nicht
  • Besser gesund als reich – warum nicht beides?
  • Geld verdirbt den Charakter – So ein Quatsch!
  • Wenn man mehr Geld hat, als man braucht, nimmt man es einem anderen weg – dann muss es schon sehr viel mehr sein
  • und so weiter….

All diese Sätze haben sich bei manchen Menschen so im Unterbewusstsein verankert, dass sie es nicht schaffen, diesen monetären Energiefluss ins Laufen zu bringen. Irgendwas möchte lieber gesund und arm, oder gut und arm oder charakterlich gut sein. Und wenn man glaubt, dass Geld uns ins Unglück stürzen könnte, dann sind wir in einer Zwickmühle gefangen.

Und dann ist da noch mein Lieblingssatz: „Du sollst dein Brot im Schweiße deines Angesichts essen.“ Ja, es muss schwer sein, Geld zu verdienen. Nur dann ist es gutes Geld. Und genau dieser Satz hält viele Menschen davon ab, Geld mit den Dingen zu verdienen, die sie gerne tun möchten. Das kann ja nicht funktionieren. Wie soll man mit Freude und Leichtigkeit Geld verdienen können? Aber es geht! Man kann das tun, das Freude macht und gleichzeitig damit ein gutes Einkommen erwirtschaften. Und auch diese Dinge können zeitweise anstrengend sein. Aber es ist ein riesengroßer Unterschied, ob ich das, was ich tue, aus voller Leidenschaft heraus tue, oder ob ich mich tagein, tagaus damit herumplagen muss.

Geld ist reine Energie

Wenn wir unsere Energie in die Welt hinaus senden und uns unseres Wertes bewusst sind, dann darf das Geld in unser Leben fließen. Wenn wir anderen Menschen ihr Geld gönnen können und anstatt sie zu beneiden sie einfach fragen, wie sie es gemacht haben, dann darf und wird es auch in unser Leben fließen. Wenn wir aufhören, Gedanken des Mangels zu denken, werden wir spüren, wie es beginnt zu fließen.

Gedanken des Mangels sind die Wurzel allen Übels

Es ist gar nicht so leicht, aus dem Defizit heraus die Gedanken des Mangels beiseite zu schieben. Und es macht auch keinen Sinn, einzukaufen und Geld auszugeben, das gar nicht vorhanden ist. Aber es gibt Ansätze, die wir tun können, damit Geld beginnt, in unser Leben zu fließen.

  • Leg dir eine Schatzkiste an. In dieser Schatzkist soll immer ein bestimmter Betrag sein. Achte darauf, dass Du immer etwas Geld im Haus hast – auch wenn es anfangs nur zehn oder zwanzig Euro sind. Erhöhe den Betrag in der Schatzkiste, sobald das Geld beginnt zu fließen. Lasse diese Schatzkiste nie leer werden.
  • Stelle Dir Symbole, die Du mit Wohlstand verbindest in Deinem Wohnbereich auf. Das müssen keine teuren Dinge sein. Für den einen mögen es frische Blumen sein, für den anderen ein besonderes Olivenöl in der Küche und für den nächsten ist es etwas ganz anderes. Was verbindest Du mit Wohlstand. Umgib Dich damit.
  • Trage immer ein besonders Stück, das Dir ebenfalls den Zugang zu Wohlstand zeigt. Das kann ein kunstvolles Armband, eine Tasche, ein paar besonders wertvolle Schuhe… was auch immer sein. Aber trage das Gefühl von Fülle bei Dir. Auch hier kommt es nicht darauf an, was es gekostet hat, sondern darauf, was Du damit verbindest.
  • Mache Dir Deinen eigenen Wert bewusst. Sei Dir bewusst, dass das, was Du tust, einen gewissen Wert hat.
  • Bitte die geistige Welt, Dir zu zeigen, wie noch mehr Fülle in Dein Leben strömen kann.
  • Scheue Dich nicht davor, Deine Gaben in die Welt zu bringen und verlange dafür einen angemessenen Preis

Ich wünsche Dir heute einen ganz besonders inspirierten Montag – lass die Fülle in Dein Leben!

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

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