Die sieben Stufen des spirituellen Erwachens

Passend zu Pfingsten schreibe ich heute darüber, woran man seinen persönlichen spirituellen Aufwachprozess und das Stadium, in dem man sich gerade befindet, erkennt. Es ist so unglaublich wichtig, dass wir Menschen uns bewusst sind, dass auch dieser Prozess nicht zwingend ein Spaziergang ist. Es klingt immer so wahnsinnig einfach, zu erwachen. Dies führt dazu, dass viele Menschen beginnen an sich selbst zu zweifeln, wenn sie dabei straucheln und sich unwohl fühlen. Daher möchte ich Euch die Stufen heute ein wenig verdeutlichen. Das muss nicht genau so akribisch abgearbeitet werden, doch bei den meisten Menschen zeigen sich diese Stadien.

Stufe 1 – Unglücklichsein und innere Leere

Die erste Stufe zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass der gewohnte Zustand nicht mehr als erfüllend wahrgenommen wird. Ein unbestimmtes Gefühl der Unzufriedenheit hat sich eingeschlichen und die Menschen empfinden oft das ganze Leben als leer und sinnlos. Es fühlt sich oftmals an wie eine Depression. Die Freude an den alltäglichen Dingen ist geschwunden und das Tagwerk wird nur noch als mühsame Verpflichtung empfunden. Freut Euch! Das ist bereits das erste Stadium.

Stufe 2 – Wahrnehmungsverschiebungen

Ihr habt plötzlich das Gefühl, dass die Zeit sich etwas anders verhält oder Ihr spürt, dass sich außer Euch noch jemand im Zimmer befindet, den Ihr nicht sehen könnt. Auch kann es sein, dass Ihr aus dem Augenwinkel etwas huschen seht. Manche Menschen bekommen plötzliche Eingebungen, von denen sie nicht wissen, woher diese kommen. Immer wieder drängt sich eine Wahrnehmung aus einer anderen Ebene in Euer Bewusstsein, ohne dass es auch nur im Geringsten einen Sinn macht.

Stufe 3 – Suche nach Antworten und Sinn

In der dritten Stufe ist die Lethargie schon der bewussten Suche gewichen. Ihr habt akzeptiert, dass das alte Leben für Euch nicht mehr passt. Ihr sucht Bücher, Filme und Gespräche zu Themen, die Euch vorher vielleicht gar nicht wichtig waren. Immer mehr und öfter drehen sich Eure Gedanken um den Sinn des Lebens allgemein, aber auch um den Sinn Eures ganz persönlichen Lebens. Und immer mehr sucht und erkennt Ihr Zusammenhänge, die Ihr vorher nicht gesehen habt.

Stufe 4 – Antworten finden und Durchbrüche erleben

In der vierten Stufe wird Euch schon Einiges bewusst. Ihr erkennt die tiefen Wahrheiten und findet einen Mentor oder die entsprechende Literatur. In dieseer Stufe wird Euch schon Einiges klar, auch wenn noch Vieles im Dunklen liegt. Doch Ihr seid bereits auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Vieles kann noch mit einem Fragezeichen versehen sein. Doch für Euch zeigen sich die ersten Ergebnisse auch darin, dass Ihr erkennt, dass Ihr selbst viel mehr seid, als Ihr noch vor kurzer Zeit dachtet.

Stufe 5 – Desillusionierung und Verlorenheit

In der fünften Stufe habt Ihr das Gefühl einen Rückschritt zu erleben. Was vorher noch spannend und aufregend war, wird plötzlich schal. Ihr fragt Euch, wozu Ihr diesen ganzen Aufwand eigentlich betreibt? Es ändert sich ja doch nichts. Ihr beginnt an den Worten des Mentors zu zweifeln. Die angefangenen Bücher wandern wieder ins Regal und ihr habt das Gefühl, dass die jetzige Dunkelheit noch viel dunkler ist, als die, die Ihr ganz am Anfang verspürt habt. Ihr seid sauer auf die Menschen, die behaupten, dass doch alles ganz wunderbar ist und dass die Welt der erwachten Menschen so viel bunter und spannender ist. In Vielen von Euch macht sich Verachtung und Tristesse breit.

Stufe 6 – Tiefergehende innere Arbeit

Wenn Ihr es geschafft haben solltet, die fünfte Stufe zu durchschreiten, dann kommt Ihr in der sechsten Stufen an den Punkt, an dem Ihr erlebt, dass die wahren Erkenntnisse in Euch selbst liegen. Ihr erlebt, dass Ihr nur auf dem Weg der Selbsterfahrung weiterschreiten könnt. Nicht spektakuläre Erlebnisse führen Euch zum Erwachen, sondern die Tiefe in Euch will ausgelotet werden. Diese Stufe wird von vielen Menschen nicht erreicht, weil sie gerne Erfahrungen im Außen machen möchten, aber nicht bereit sind, in Kontakt mit sich selbst zu treten. Doch dies ist nun unabdingbar. Wer in der vierten Stufe stehenbleibt oder in der fünften Stufe aufgibt, wird niemals zum echten Erwachen gelangen.

Stufe 7 – Integration, Ausdehnung, Freude

Wer die sechste Stufe auf sich genommen hat, erkennt nun, dass es nur ganz wenig braucht. Leichte Veränderungen der Schwingung bringen nun ganz selbstverständlich neue Erfahrungen. Diese werden aber nicht mehr nur staunend betrachtet, sondern sind vollständig in das Sein integriert. Eine innere Ruhe und Gewissheit stellt sich ein. Nun kann man selbst als Mentor anderen Menschen helfen, dieses Stadium anzustreben und unter Umständen sogar zu erreichen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen wunderschönen Pfingstmontag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Prawny auf Pixabay

2 Kommentare zu „Die sieben Stufen des spirituellen Erwachens

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