Dunkle Zeiten – helle Zeiten

Wir gehen in unserem individuellen Weg durch helle und dunkle Zeiten und ebenso geht die Menschheit insgesamt durch verschiedene Zeitqualitäten. Und oftmals ist das, was uns als dunkle Zeit erscheint, nur augenscheinlich so düster. Wir können die Natur wieder als Beispiel heranziehen. Während wir jetzt auf der Erdoberfläche noch kaum etwas davon bemerken, dass das Leben innerhalb der Erde bereits wieder begonnen hat, sich zu regen, können wir glauben, dass dieser Winter noch ewig währt. Dabei ist er längst dabei, sich zu verabschieden. Aber es ist für unsere physischen Augen noch nicht wahrnehmbar. Und genau so ist es mit den dunklen Zeiten. Während wir noch glauben, dass alles immer enger und düsterer wird, hat sich im Verborgenen längst etwas auf den Weg gemacht und braucht noch eine Weile, bis es auf der Oberfläche sichtbar wird.

Wir brauchen das absolute Vertrauen

In der geistigen Welt ist viel mehr in Bewegung, als wir uns in der physischen Welt auch nur vorstellen können. Während wir hier noch das alte Gefühl der Enge erleben, sind in der geistigen Welt längst die Würfel gefallen. Wir dürfen diesen Prozess nun unterstützen und beschleunigen, indem wir im absoluten Vertrauen leben. Wir verzweifeln ja auch nicht und sagen: „Der Winter wird bestimmt niemals enden, weil es jetzt, im Februar, noch immer so kahl und kalt ist.“ Nein, denn wir wissen, dass er enden wird – aus Erfahrung. Er hat noch jedes Jahr geendet. Und erinnern wir uns daran, dass wir auch hier jedes Jahr ungeduldig werden, wenn auch im März immer noch winterliches Wetter herrscht. Und wie ärgerlich ist es, wenn wir innerlich schon auf Frühling eingestellt sind und es fällt im April noch einmal Schnee!

Auch die dunkle Zeit zieht sich in Etappen zurück

Auch in der dunklen Zeit erleben wir einen Schritt vor, zwei Schritte zurück, zwei Schritte vor, einen zurück…und so weiter. Es wird auch morgens nicht mit einem Schlag hell, sondern zunächst setzt die Dämmerung ein und dann langsam wird es immer heller. Beachten wir dies bitte. Und während wir die Dämmerung mit nichts beschleunigen können, können wir aber jetzt mitwirken, dass die helle Zeit deutlich schneller erscheint.

Es ist ein Irrtum zu glauben, dass alles nacheinander passieren wird

Während wir glauben, dass sich erst die Dunkelheit verziehen muss, damit das Licht die Oberhand gewinnt, ist es ganz anders. Wir dürfen das Licht bereits jetzt in unser Leben einladen. Dieser Prozess geschieht nämlich parallel. Während vielleicht an manchen Stellen noch viel mehr Dunkelheit ist, ist es woanders schon heller. Wir können die Helligkeit hervorrufen, indem wir schöne Dinge tun, sagen und denken. Kümmern wir uns einfach nicht um die Dunkelheit. Zuhause machen wir ja auch das Licht an oder entzünden eine Kerze. Tun wir das nun genauso. Leben wir ein freudiges Leben und wir werden sehen, wie das Licht in unserem Leben Einzug hält.

Wir dürfen Verantwortung übernehmen – laden wir das Licht ein

Es ist nicht mehr die Zeit, in der wir darauf warten, dass andere Menschen unser Leben angenehm machen, wir dürfen selbst Hand anlegen. Wir dürfen uns überlegen, womit wir das Licht einladen können – jeden Tag! Jeder trübsinnige Gedanke nährt die Dunkelheit, jeder Gedanke der Freude und jeder Funken Glück nährt das Licht. So einfach ist das. Stellen Sie sich doch einmal vor, wenn nur jeder Mensch im Geistigen so viel Licht erzeugt wie eine Kerze gibt, dann ist es nicht sehr hell, wenn aber hundert Kerzen brennen wird es schon viel heller und wenn zitrausende Kerzen brennen, wird es taghell.

Helfen wir anderen Menschen, ihre Kerzen anzuzünden

Je mehr Licht erzeugt wird, desto schneller weicht die Dunkelheit. Daher ist es wichtig, dass wir diese Nachricht verbreiten. Je mehr Menschen mitmachen, desto heller wird es und schneller geht es. Finden Sie nur einen einzigen Menschen, den Sie trösten und ermutigen und dem sie Zuversicht schenken, damit er auch ein Licht entzündet. Wir sind nun diejenigen, die die geistige Welt unterstützen können, damit alles seine guten Wege geht. Denn schließlich geht es ja um uns. Wir dürfen nun tätig werden.

Ein Licht für die Menschen, die Natur, die Tiere, Mutter Erde sein

Es ist wunderschön, wenn wir nicht nur Lichter entzünden, sondern selbst zu Licht werden, indem wir in unseren Handlungen immer mehr Lichter entzünden. Schauen wir, wo wir gebraucht werden, handeln wir und seien wir in der vollkommenen Zuversicht, dass alles bereits gut ist!

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderschönen Samstag
Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von Enrique Meseguer auf Pixabay

2 Kommentare zu „Dunkle Zeiten – helle Zeiten

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