Sich selbst treu bleiben

Sich selbst treu zu bleiben ist gar nicht immer ganz einfach. Wie stark haben sich doch die Konzepte, denen wir ständig ausgesetzt sind, in den Köpfen festgesetzt. Da bedarf es immer wieder der Prüfung, ob Deine Seele das so will, oder ob Du glaubst, dass dies irgendwer von Dir verlangt. Und die Unterscheidung ist oftmals nicht leicht, weil sich die Konzepte von außen mit den Seelenwünschen manchmal verwoben haben.

Was bedeutet es eigentlich, sich selbst treu zu bleiben?

Wenn Du davon ausgehst, dass Du hier auf die Erde gekommen bist, um eine bestimmte Mission zu erfüllen, dann gibt es Umstände, die das fördern und Umstände, die dem entgegen stehen. Daher ist es oftmals wichtig, sich zunächst einmal klar zu werden, wer Du selbst eigentlich bist und was Dein Weg ist. Schon hier stehen die meisten Menschen vor einer riesengroßen Herausforderung. Je nachdem, wie Du bisher gelebt hast, ist Deine Mission mehr oder weniger verschüttet. Bei manchen Menschen sind richtige Ausgrabungen notwendig 🙂

Auf den Solarplexus achten

Aber Du hast in Dir ein Sensorium, das Dir hilft, Dir selbst treu zu bleiben, selbst wenn Du noch mit Ausgrabungen beschäftigt bist – und das ist Dein Solarplexus. Sobald Du etwas tust, das Dir nicht enstpricht, spürst Du eine leichte Verkrampfung in Deinem Solarplexus. Dies ist nicht der Fall, wenn die Entscheidung auf einer tiefen Ebene stimmig für Dich ist.

Wie spürt man den Solarplexus?

Der Solarplexus ist sowohl auf der physischen, als auch auf der feinstofflichen Ebene bekannt und ist physisch ein Nervengeflecht, das auch als Bauchgehirn bezeichnet wird. Feinstofflich ist es der Sitz eines unserer Hauptchakras, also unserer Energiezentren. Du fühlst Deine Solarplexus ungefähr eine Handbreite über Deinem Bauchnabel. Wenn Du Dir bei Menschen oder in Situationen nicht sicher bist, tust Du sehr gut daran, auf diesen Bereich zu achten. Wenn sich dieser Bereich weich und locker anfühlt, bist Du Dir wahrscheinlich gerade selbst treu. Aber Du bist Dir garantiert nicht treu, wenn sich dort etwas verkrampft. Dann ist Vorsicht geboten! In diesem Fall würde ich Dir raten, diese Entscheidung noch einmal gut zu überdenken.

Die Erwartungen anderer Menschen versus sich selbst treu zu bleiben

Tja, und oftmals kommt man in einen Konflikt. Eigentlich wüsstest Du, was für Dich das Richtige wäre, doch dagegen stehen die Erwartungen anderer Menschen. Je nachdem, um welche Situation es sich gerade handelt, ist es besser, wenn Du die Entscheidung noch ein wenig vertagst, um sie gut zu überdenken und hineinzuspüren. Grundsätzlich ist es zwar immer besser, sich selbst treu zu bleiben, aber oftmals braucht es einer guten Lösung. Zum Beispiel, wenn es sich auch um existentielle Fragen handelt.

Stell Dir vor, Du liegst auf dem Sterbebett

Für viele Menschen ist dies eine erschreckende Vorstellung. Doch machen wir uns nichts vor, das ist so ziemlich das Einzige, das garantiert eintreten wird. Und das ist auch gut so. So wie wir nach anstrengenden Tagen unseren Schlaf brauchen, so brauchen wir das Nachhausegehen für eine bestimmte Zeit, um uns von dieser Inkarnation zu erholen und auf die nächste vorzubereiten. Also, stell Dir vor, Deine Stunde ist nun gekommen und Du schaust auf Dein Leben zurück. Und nun stelle Dir die Frage, an der Du gerade grübelst noch einmal. Hätte diese Frage zu diesem Zeitpunkt eine Bedeutung? Und wenn ja, auf welche Entscheidung würdest Du dann gerne zurückblicken? Das Bewusstmachen unserer Endlichkeit macht manche Dinge sehr einfach – denn wenn es daran geht, dass wir uns selbst Rechenschaft ablegen, zählt nur das Eine: Wie sehr bin ich mir selbst treu geblieben?

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

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Oft ist es nur eine Entscheidung

Bild von Willgard Krause auf Pixabay