Kurz bevor die Sonne aufgeht ist die Nacht am dunkelsten (Selma Lagerlöff)

Es wird kalt in Österreich und das nicht nur laut Thermometer. Aber wie in der Überschrift bereits verraten, ist die Nacht kurz vor der Dämmerung am dunkelsten. Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass wir den dunkelsten Zeitpunkt bereits erreicht haben, aber je dunkler es wird, desto mehr nähert sich die Dämmerung. Und nein, es macht überhaupt keine Sinn, sich jetzt aufzuregen oder auf irgendwas oder irgendwen zu schimpfen. Das muss alles genauso geschehen, damit die Menschen sich entscheiden können, wohin ihr Weg führen wird. Wenn der Druck im Außen steigt, werden wir innerlich immer freier und können immer besser erkennen, dass dies sicher nicht der richtige Weg sein kann. Egal, wie man zu der Substanz steht, die man in den Körper einbringen soll, auch in diesem Falle heiligt der Zweck die Mittel nicht. Wo die Rechte der Menschen mit Füßen getreten werden, können wir leicht erkennen, dass das System gerade versagt.

Und nun geht es darum, sich zu entscheiden: Will ich im System dabei sein, oder checke ich nun endgültig aus?

Gestern schrieb ich ja bereits darüber, dass wir auf Dauer nicht in beiden (oder mehr) möglichen Zukünften verbleiben können, sondern dass wir uns entscheiden dürfen, welchen Weg wir gehen. Und ich schrieb ebenfalls, dass der hellere der Wege nicht unbedingt am Anfang so hell erscheinen mag. Sondern dass er durchaus anstrengend und ermüdend sein kann. Tja, ich dachte nicht, dass sich das so schnell herauskristallisiert. Aber spätestens seit gestern Abend zeigt es sich, dass nun Entscheidungen gefordert sind.

(Wer den Artikel nicht gelesen hat, der findet ihn hier: Zukünfte )

Jeder Mensch muss nun für sich entscheiden

Wie so eine Entscheidung aussehen wird, hängt sicher nicht zuletzt mit den Lebensumständen zusammen. Je besser man in den letzten eineinhalb Jahren vorgebaut hat, umso leichter wird es nun fallen. Aber in Wahrheit wird keiner der Wege leicht sein, der eine Weg erscheint nur auf den ersten Blick leichter. Doch auch da wird man eines Tages feststellen, dass dies vermutlich eine Sackgasse gewesen ist. Und ob man dann noch zurück kann? Ich weiß es nicht.

Die meisten von uns haben bisher keine Krisen erlebt

Wir sind eine Generation, bzw. mehrere Generationen – die bisher wahrscheinlich die friedlichste und wohlhabendste Zeit erlebt haben, die jemals Menschen aus dem Volk erlebten. Das, was wir in den letzten Jahrzehnten für uns in Anspruch nehmen konnten, war in den Zeiten davor nur dem Adel und den elitären Kreisen vorbehalten. Wir hatten Zugang zu Bildung, zu Reisen, zu mehr als genügend Nahrung, zu Konsumartikeln… Wir hatten und haben das Internet, das uns jegliche Information direkt ins Haus bringt. Wir sind ausgestattet mit Häusern und Wohnungen, die jeden Komfort bieten, von dem frühere Generationen nur träumen konnten. Eine Zentralheizung war zwar schon bei den Römern bekannt, aber für das Volk gibt es sie erst seit ein paar Jahrzehnten. Wir sind also verwöhnt und mit Verlaub – auch etwas verweichlicht.

Es geht nicht darum, zum Märtyrer zu werden

Es geht jetzt auch nicht darum erhobenen Hauptes einen Märtyrertod zu sterben, sondern es geht um kluge Entscheidungen. Es geht um neue Lebensentwürfe und um neue Gemeinschaften. Es geht darum, dass wir Menschen uns die Hand reichen und dass wir nun gemeinsam – als friedvolle Kämpfer – neue Wege beschreiten. Dazu braucht es Mut, Kraft, Phantasie, Ideen, neue Lösungen und Durchhaltevermögen. Dieser Weg ist kein Sprint, sondern ein Marathon und es ist klug, wenn jeder Mensch sich seine Kräfte gut einteilt. Es ist nicht zielführend, seine Kräfte in sinnlosen Kämpfen und Debatten zu vergeuden, sondern es hilft viel mehr, wenn man damit gut haushaltet. Und es macht überhaupt keinen Sinn, Menschen mit anderen Meinungen zu bekämpfen. Jeder Mensch ist frei und darf seine eigene Meinung vertreten. Wir müssen diese nicht gut finden, aber wir dürfen uns einfach in Akzeptanz üben. Auch wenn es manchmal gar nicht leicht fällt.

Der Weg in eine helle, in eine strahlende Zukunft

Wir dürfen nun ganz neu denken. Das hat doch auch eine wunderbare Komponente. Ganz nebenbei bringt es uns unter Umständen auch heraus aus dem Hamsterrad, in dem sich viele Menschen seit vielen Jahren befinden. Sie dürfen sich nun folgende Fragen stellen:

  • Wie könnte ein neues Leben aussehen?
  • Wie könnte eine neue Gesellschaft aussehen?
  • Was würde ich gerne arbeiten?
  • Wo sind meine Talente?
  • Wohin führt mich meine Begeisterung?
  • Mit welchen Menschen möchte ich mich gerne umgeben?
  • Was kann ich selbst in eine neue Gesellschaft einbringen?
  • Was brauche ich denn wirklich?
  • Wo sehe ich mich in ein paar Jahren und Jahrzehnten?

Wenn Sie auf diese Fragen Antworten finden, dann hält Sie nichts davon ab, daran schon jetzt zu arbeiten. Tun Sie das, was Sie schon immer tun wollten. Vertrauen Sie darauf, dass Sie Unterstützung aus der geistigen Welt erhalten werden und schreiten Sie mutig voran.

Ich wünsche Euch und Ihnen einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium

Bild von Arek Socha auf Pixabay

4 Kommentare zu „Kurz bevor die Sonne aufgeht ist die Nacht am dunkelsten (Selma Lagerlöff)

  1. Gestern erschien alles noch so unrealistisch, hypothetisch…..heute hat die Realität uns schon eingeholt. Ich wünsche jedem, die für ihn richtige Entscheidung zu treffen.
    Danke für deinen Artikel, auch wenn er uns endgültig jeglicher Illusion beraubt.

    Gefällt 1 Person

  2. (dennoch) Wunderschönen guten Morgen! Danke für diesen Artikel. Ja, es ist Zeit, seine Talente zu ergreifen, sich zu verbinden mit Gleichgesinnten, Weggefährten zu finden und sich um SICH zu kümmern… auch in Deutschland.
    Liebe Grüße Renate

    Gefällt 1 Person

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