Bewusstsein – Dieses Thema habe ich mir nicht vorgenommen. Es hat sich mir gezeigt. In der Nacht von Epiphania, am Übergang aus den Rauhnächten in das neue Jahr, war es plötzlich da – nicht als Gedanke, den ich mir erarbeitet habe, sondern als klare innere Gewissheit. Und vor allen Dingen die Warnung, dass das menschliche Bewusstsein in Gefahr ist.
Wie diese Erkenntnis zu mir kam
Es war gestern Abend, bzw. in der Nacht von gestern auf heute. Irgendwas trieb mich nochmal ins Büro. Und ich wartete auf eine Antwort der geistigen Welt auf meine Frage, was sich für 2026 zeigen möge.
Ich saß nicht da und habe analysiert oder geplant. Es war eher, als würde sich etwas sortieren, als würde ein innerer Fokus scharfgestellt. Der Satz, der dabei auftauchte, war erstaunlich schlicht: Wir leben alle in derselben Welt, aber nicht in derselben Realität. Und in dem Moment war mir klar, dass genau darin der Kern liegt – nicht nur für dieses Jahr, sondern für das, womit ich mich jetzt beschäftigen möchte.
Bewusstsein – was meine ich damit?
Wir teilen dieselben äußeren Umstände, dieselben Nachrichten, dieselben gesellschaftlichen Entwicklungen. Und doch erleben Menschen dieselbe Zeit vollkommen unterschiedlich. Für manche ist sie von Angst geprägt, für andere von Neugier. Für die einen bedeutet Wandel Verlust, für die anderen Öffnung. Diese Unterschiede lassen sich nicht allein durch äußere Faktoren erklären. Sie entstehen dort, wo Wahrnehmung und Bedeutung zusammenkommen – im Bewusstsein.
Was ist das Bewusstsein?
Für mich ist Bewusstsein kein Nebenprodukt des Gehirns. Ich erlebe es nicht als etwas, das im Kopf entsteht und dort eingeschlossen ist. Vielmehr erlebe ich das Gehirn als ein Instrument, als eine Art Übersetzer, durch den Bewusstsein erfahrbar wird. Das widerspricht der Wissenschaft für mich nicht grundsätzlich, aber es greift weiter. Neurowissenschaft kann sehr präzise beschreiben, wie sich Bewusstsein zeigt, welche Prozesse beteiligt sind, welche Areale aktiv werden. Was sie aus meiner Sicht nicht vollständig beantwortet, ist die Frage nach dem Ursprung.
Ich spreche aus der Sicht der Mystikerin
Ich schreibe das nicht aus einer neutralen Perspektive, und ich möchte das auch nicht. Neutralität würde meiner eigenen Erfahrung nicht gerecht werden. Ich spreche aus der Haltung einer Mystikerin, nicht im Sinne von Glaubenssätzen, sondern im Sinne unmittelbarer Erkenntnis. Mystik bedeutet für mich kein Abheben von der Welt, sondern ein tieferes Eintauchen in das, was sich jenseits von Konzepten zeigt.
Es dauerte bis gestern – bis Epiphania
Epiphania ist traditionell ein Fest des Sichtbarwerdens. Nicht des Neuen, sondern des Erkannten. In dieser Nacht wurde mir sehr deutlich, dass es für mich jetzt nicht mehr darum geht, viele Themen nebeneinander zu halten oder immer neue Felder zu eröffnen. Es geht darum, einen klaren Fokus zu setzen und ihn zu halten: Bewusstsein, Zeitqualität und Orientierung.
Bewusstsein, Zeitqualität und Orientierung
Dies sind die Felder, denen ich mich in der nächsten Zeit widmen möchte und werde. Bewusstseinsarbeit bedeutet für mich nicht, alles zu verstehen oder kontrollieren zu wollen. Sie bedeutet auch nicht, sich über andere Sichtweisen zu stellen. Sie bedeutet, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen und sich nicht ausschließlich von äußeren Taktungen, Narrativen und kollektiven Reflexen bestimmen zu lassen. Und in der jetzigen Zeit des Wandels, gerade im gerade begonnenen Jahr 2026 – ist dies unerlässlich – diese Botschaft habe ich in der letzten Nacht empfangen.
Alles Weitere kannst du dir hier im Video anhören, wenn du magst.
Ganz liebe Grüße und ein gutes neues Jahr!
Manou








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