Die heilende Kraft des Meeres – auf den Spuren des Hippokrates

Kos, Heimat des größten Heilers, nach dessen Vorgabe heute noch jeder Arzt seinen Eid leistet. Bekannt wurde Hippokrates durch seine Lehre der vier Säfte, über die ich auch noch schreiben werde. Doch heute geht es mir um die Heilkraft des Meeres.

Während ich hier, am noch menschenleeren Strand, sitze und dem Meer lausche, wird mir bewusst, wie viel wir diesem großen Wasserwesen zu verdanken haben. Nicht nur ist es Heimat viele physischer Bewohner, es ist auch Heimat einer unerschöpflichen Quelle der Regeneration. Nicht umsonst reinigen wir uns mit einem Salzbad, wenn wir energetisch belastet sind.

Und wie viele Menschen kommen total erschöpft hier an – so wie wir auch – und dürfen die Heilkraft und Regeneration sofort am ersten Tag erfahren?! Was für eine Belastung für die physische und die feinstoffliche Welt. Doch während die Belastungen besonders bei den Menschen, die hier arbeiten, zu spüren ist – obwohl sie versuchen, es zu verbergen – zeigt uns das Meer, was es bedeutet, so viel größer zu sein als das ganze Menschengewusel.

Das Meer und der Mond

Diese beiden haben mich wieder einmal so tief beeindruckt. Scheinbar völlig unabhängig voneinander sind sie immerwährende große Wesenheiten. Und doch sind sie eine Einheit. Tanzen den Tanz von Ebbe und Flut miteinander, belauschen sich gegenseitig und bestimmen gemeinsam den Rhythmus…wie wunderbar 😍

Gestern Nachmittag lag ich am Strand auf einer Liege und versuchte mich in die Stimmung der Insel zu versetzen. Und immer, wenn meine Hände den Sand berührten, hatte ich, ohne hinzuschauen, einen wunderschönen Stein in der Hand. Jedes Mal ein besonders auffallendes Exemplar. Ich legte sie vor mir auf und fragte sie, was sie mir sagen wollen und ich erhielt lediglich die Antwort, ich solle sie mitnehmen. Ich bin ja extrem vorsichtig, wenn ich etwas aus seiner Umgebung nehme und frage lieber immer zweimal nach. Doch nach dieser Antwort habe ich sie in meine Tasche getan. Dabei murmelte ich mehr für mich: „Oh je, das kann ja schwer werden, wenn so viele Steine mit mir kommen möchten.“ Mein Mann , der in ein Buch vertieft war, antwortete: „Du hast ja noch Gewicht frei in deinem Gepäck“. Und das stimmt! Ich habe mehr als zehn Kilo weniger Gepäck, als ich eigentlich dürfte. Wie klug von ihm, dass er sogleich daran gedacht hat!

Aber noch wusste ich nicht, warum die Steine mitkommen wollten. Diese Frage klärte sich nun heute in der Früh als ich mich an den Strand setzte und das Meer begrüßte. Plötzlich stand vor meinen Augen, dass ich sie in die Medizinräder einfügen soll, die zu Hause auf die passenden Steine warten.

Das Verbinden der Kulturen

Ich arbeite ja schon seit Jahrzehnten daran, die Anthroposophie mit dem Schamanismus bzw. den Naturreligionen und später auch noch mit der englischen Medialität zu verbinden. Und immer deutlicher wurde es – gerade in den letzten zwölf Monaten – dass es um Heilung im eigentlichen Sinne geht. Heilung auch von der Trennung des Wissens verschiedener kultureller Strömungen. Und nun schließt sich für mich gerade der Kreis. Die moderne Medizin, die Hippokrates hier auf Kos begründete, darf darin natürlich nicht fehlen! Und dabei fällt mir ein, dass es viele Jahre mein Wunsch war, Medizin zu studieren, doch das Schicksal sich viele Schachzüge ausgedacht hat, um mich davon abzuhalten. Es war ganz offensichtlich nicht mein Auftrag in diesem Leben.

Doch das Meer hat mir nun geholfen, meinem Auftrag ein kleines Stückchen näher zu kommen, indem es mit diese Steine in die Hände gespült hat.

Das Getrennte zusammenführen

Und nun geht es offensichtlich darum, all dieses wunderbare Wissen aus all den Kulturimpulsen, in die ich so tief eingetaucht bin, wieder zusammenzuführen. Ganz im Kleinen und doch wirksam auch in der geistigen Welt. Wie wunderbar sich alles fügt!

Hach, es ist einfach wunderbar, wenn man als Mensch erkennen darf, wie sehr man geführt und geleitet ist.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Samstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

4 Kommentare zu „Die heilende Kraft des Meeres – auf den Spuren des Hippokrates

  1. Das fühlt sich wunderschön an, wie Du das beschreibst, liebe Manou. Die Boten der Insel-Wesenheit und des Wassers, des Sonnenfeuers und der freien Lüfte möchten mit Dir gehen, um Deine Heimat und auch uns alle weiter miteinander zu vernetzen.
    Ich wünsche Dir und deinem Mann einen erholsamen, besinnlichen Wohlfühlurlaub nach all den vorhergehenden anstrengenden Umständen.
    Liebe Grüße, Dagmar

    Gefällt 1 Person

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