Den Geheimnissen der Welt auf die Spur kommen

Wir erleben die Welt durch die Filter unserer Wahrnehmungen. Und während die Einen die Welt als reine Materie betrachten, ist sie für Andere ein Füllhorn voller Geheimnisse. Wir wissen so wenig und rauben uns durch die materielle Sichtweise soviel von den Wundern und dem Zauber unserer Welt. Wenn wir nur etwas demütiger sein könnten, etwas staunender, etwas abenteuerlustiger und kindlicher, dann könnten wir erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint.

Weder ist Materie fest, noch wissen wir, was die Welt im Innersten zusammenhält. Wir erleben die Welt aufgrund einer reduktionistischen Sichtweise und sind in dieser Wahrnehmung so schrecklich normal. Warum tun wir uns dies eigentlich an? Wo wir doch in einer Welt leben, in der das Meiste noch unbekannt ist. In der wir so wenig wissen von dem, was wirklich vor sich geht. Wir könnten wie Kinder ein Abenteuer nach dem anderen erleben – wenn wir aufhören würden, so schrecklich erwachsen zu sein.

Wir sind sozialisiert, brave Untertanen zu sein

Von frühester Kindheit an trichtert man uns ein, was „man“ tun darf und was nicht und was „normal“ ist und was nicht. Wir kamen auf diese Erde mit großen staunenden Augen und wurden zu stumpfen, abgeklärten Befehlsempfängern, die nichts anderes tun, als sich weiter und immer weiter der Norm anzupassen. Ab und zu schauen wir uns einen phantastischen Film an oder lesen ein ebensolches Buch, tauchen kurz in diese Welten ein, um anschließend das Buch resigniert zuzuschlagen, oder den Fernseher resigniert auszuschalten um uns widerstandslos wieder gefangennehmen zu lassen von der Mittelmäßigkeit des Alltags. Muss das denn wirklich sein?

Können wir den Abenteurer oder Forscher in uns wieder auferstehen lassen?

Ja, das können wir – wenn wir es nur wollen. Wir können wieder beginnen zu staunen, wir können ausbrechen aus der langweiligen Welt in die man uns hineingezwungen hat. Wir können wieder lernen Fragen zu stellen, anstatt eine Antwort nach der anderen in die Welt hineinzuschleudern. Antworten zu Fragen, die keiner gestellt hat. Es ist eine Entscheidung. Möchte ich die Welt erforschen? Möchte ich mir eigene Gedanken machen? Möchte ich hinter die Schleier blicken? Möchte ich wieder ein Leben leben, das diesen Namen verdient hat?

Die spannende Welt ist nur einen Gedanken weit von uns entfernt

Wenn wir aufhören, unsere Schulweisheiten und alles, was man uns eingetrichtert hat, unhinterfragt immer wieder und wieder auszuspucken, sondern uns selbst wieder zutrauen, dass wir vielleicht in der Lage sind, Antworten auf spannende Fragen zu finden, dann können wir hinter das eine oder andere Geheimnis dieser Welt kommen. Es braucht Ruhe und Muse und den absoluten Willen zu forschen und das Leben auszukosten. „Das Mark des Lebens in sich einsaugen“, wie Henry David Thoreau das genannt hat.

Ich möchte Euch einladen, das Leben wieder durch die Augen eines Kindes zu betrachten, zu staunen, zu fragen, zu sinnen… in diesem Sinne wünsche ich Euch einen wunderschönen Donnerstag

Manou Gardner Medium aka Manuela Pusker

Bild von Willgard Krause auf Pixabay

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