Leben als Pioniere einer neuen Zeit

Sensitive Menschen spüren es schon lange: Wir kommen in eine neue Zeit. Und bei vielen Menschen ist ein innerer Widerspruch vorhanden. Einerseits versteht der Kopf, dass eine neue Zeit anbricht und andererseits ist der Wunsch vorhanden, dass alles wieder so wird, wie es früher einmal war. Der Wunsch nach dem, was früher einmal war, ist ein zutiefst menschlicher. Viele Menschen träumen sich in nostalgische Erinnerungen, wenn sich die Veränderung gar zu unangenehm anfühlt. In etwas Neues zu gehen, ist immer gepaart mit Unsicherheit, was einen da erwwarten wird. Aber wenn wir so zurückschauen, dann entwickelt sich alles immer nach vorne. Aber gerade das, was viele Menschen oftmals verklärt und nostalgisch empfinden, das könnte in einer neuen Zeit wieder kommen. Nicht umsonst wurde im ersten Lockdown das Thema des neue Biedermeiers aktuell.

Die Biedermeierzeit und ihre Qualität

Während der Biedermeierzeit waren die Menschen enttäuscht von der Politik und haben sich mehr auf das Häusliche konzentriert und genauso eine Entwicklung haben wir derzeit ja auch. Es war ja spannend zu sehen, wieviele Menschen im ersten Lockdown angefangen haben, Brot zu backen, den Garten herzurichten, Gemüse anzubauen etc. Und das war nicht nur einer befürchteten Nahrungsmittelknappheit geschuldet, sondern es entsprach in weiten Teilen dem Wunsch der Menschen wieder mehr Autonomie zu erreichen und sich mit den Dingen des täglichen Lebens mehr zu verbinden.

Die neue Zeit

In der jetzt beginnenden neuen Zeit können wir ähnliche Tendenzen erleben. Die Menschen suchen Möglichkeiten, als Selbstversorger zu leben. Sie überlegen, was man alles selbst herstellen und ein soziales Miteinander gestalten kann. Das sind hervorragende Tendenzen und es wird dadurch vielleicht etwas eintreten, das sich viele Menschen in der Tiefe ihres Herzens wünschen: Wieder mehr Verbindung mit dem aufzunehmen, was uns umgibt. Viele Menschen wollen nicht mehr den ganzen Tag in modernen Stahlbetonbauten verbringen und bei Kunstlicht ihrer Arbeit nachgehen. Sie wollen die Natur wieder spüren, mit dem Rhythmus der Jahreszeiten gehen und das echte, pralle Leben wieder spüren. Und das bedeutet ja nicht, dass wir zurück ins 19. Jahrhundert gehen müssen. Wir können die technischen Errungenschaften der Jetztzeit nutzen und uns trotzdem wieder mehr verbinden. Wir können unsere Aufmerksamkeit wieder auf das richten, was tatsächlich zählt: Wie leben wir ein gutes Leben?

Wie leben wir ein gutes Leben?

Ich denke, wir kommen an einen Punkt, an dem wir weniger brauchen, dies aber von bester Qualität. Wir wollen nicht billiges Brot aus der Fabrik, sondern selbst gebackenes frisches Brot, das uns wirklich nährt und nicht nur mit leeren Kohlenhydraten versorgt. Wir wollen keine billige Kleidung, die unter schrecklichen Bedingungen in China und Bangladesch hergestellt wird, sondern wir wollen ein paar wenige Stücke, die wahrlich wertvoll sind. Natürlich geht dieser Übergang nicht von heute auf morgen. Aber immer mehr Menschen kaufen lieber ein paar teuere Schuhe, die zehn Jahre halten, als viele billige Paare, die nur eine Katastrophe für die Umwelt darstellen. Wir greifen wieder mehr zum echten Werthaltigen.

Die Dienstleistungen der neuen Zeit

Ich denke für viele Coaches, die immer noch verkünden, sie können die Menschen zum schnellen Geld bringen, werden dürre Zeiten anbrechen. Natürlich gibt es noch Menschen, die das in Anspruch nehmen, aber immer mehr Menschen erkennen, dass es nicht nur um das Geld, sondern vielmehr um die Werthaltigkeit des Angebotes geht. Werthaltigkeit in vielerlei Hinsicht. Es braucht nun Leitlinien, wie die Menschen in diese neue Zeit gelangen können, indem sie sich der geistigen Welt zur Verfügung stellen. Es braucht nun Menschen, die die Brücke zwischen den Welten sein können. Wir beginnen nun ganz konkret, mit der geistigen Welt zu kooperieren – und dies auf einer völlig neuen Ebene. Alles andere gehört in die alte Welt und wird ziemlich rasch an Kraft verlieren.

Die Waren der neuen Zeit

Die Gegenstände und Waren der neuen Zeit werden tatsächlich wieder mit Liebe hergestellt sein und dadurch auch ihren gerechtfertigten Preis haben, anstatt, dass sie mit dem Blut und den Tränen von ausgebeuteten Menschen und Tieren in Verbindung stehen. Wir werden wieder beginnen uns einen Teil selbst herzustellen und anderes von ähnlich denkenden und fühlenden Menschen zuzukaufen. Es wird eine Zeit sein, in der wir uns wieder des göttlichen und natürlichen Ursprungs besinnen. Wir werden wieder im Kreis sitzen und gemeinsam an unseren Waren arbeiten.

Pioniere der neuen Zeit

Diejenigen Menschen, die es jetzt schaffen, diesen Impuls aus der Zukunft aufzugreifen und zu schauen, dass sie so autark wie möglich leben können, dass sie sich Fertigkeiten aneignen, um mit der geistigen Welt in Kontakt zu sein und in der physischen Welt etwas mit den Händen zu erschaffen, werden die Pioniere der neuen Zeit sein. Sie werden keine Zeit haben, sich zu beklagen oder zu jammern, sondern sie ergreifen die Gelegenheit und beginnen damit, sich in diesen neuen Fertigkeiten zu üben, mit anderen auszutauschen und einfach darauf achten, dass sie den Energielevel der Erde erhöhen und nicht durch ihre Negativität noch weiter absenken.

Denken Sie doch einmal darüber nach, wo Sie selbst PionierIn sein könnten. Es gibt so viele Bereichen, wo neue Aufgaben auf uns warten:

  • in der Medialität
  • im Handwerk
  • in der Handarbeit
  • dem Gartenbau
  • der Heilung
  • der Lebensgestaltung
  • der Kunst

Das sind nur ein paar wenige Ideen, es gibt sicher noch ganz viele mehr.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Ihnen einen wunderbaren Donnerstag

Manou Gardner aka Manuela Pusker

Bild von cocoparisienne auf Pixabay

6 Kommentare zu „Leben als Pioniere einer neuen Zeit

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